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ORF-Stiftungsrat über wichtige Vorhaben

Das Aufsichtsgremium sieht wichtigere Themen als die Regierungspläne bezüglich ORF-Gebühren.

Der Finanzausschuss des ORF-Stiftungsrates beriet sich am 25. März 2019 über ORF-interne Themen wie weitere Digitalisierungsschritte, den Standort Küniglberg und ORF-Korrespondentenbüros. Am 28. März ist dazu eine große Plenarsitzung geplant: In dieser soll auch der neue Landesdirektor für das Landesstudio Steiermark bestellt werden. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz schlug für diese Stelle den bisherigen Chefredakteur in der Steiermark Gerhard Koch vor.

Die Streichung der ORF-Gebühren ist in dem obersten Aufsichtsgremium des ORF kein Thema. Thomas Zach, Vorsitzender des Finanzausschuss, meinte zu diesbezüglichen Regierungsplänen: „Die kolportierten Überlegungen gehen nicht über den Status von Gerüchten hinaus. Wir beschäftigen uns aktuell mit den Themen, die auf dem Tisch liegen.“ Diese sind weitere Digitalisierungsmaßnahmen, Stichwort „ORF-Player“, ein Statusbericht zu den Umbauarbeiten am Küniglberg und der Stand der Ausarbeitung der „Social Media Richtlinie“ für ORF-Mitarbeiter. Weiters erörtern die Stiftungsräte Kriterien für die ORF-Korrespondentenbüros. Denn vor fast einem Jahr hatten Aussagen des nunmehrigen Stiftungsratsvorsitzenden und freiheitlichen Mitglieds Norbert Steger für gehörige Aufregung gesorgt. Er hatte, unzufrieden mit der Berichterstattung über die Ungarn-Wahl, Streichungen bei den Auslandskorrespondenten in den Raum gestellt.

Die Landesstiftungsräte machen sich aktuell auch Sorgen über das kommende ORF-Gesetz. Sie fürchten eine Entmachtung der Länder, wenn die ORF-Aufsichtsgremien neu geordnet werden. Am 14. Mai werde es ein Treffen der Ländervertreter geben, berichteten die "Salzburger Nachrichten" jüngst.

(APA/TL)

Bildcredit: Orf