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©ORF/Satel Film/ Bavaria Fiction/Hans Starck

ORF/Netflix-Serie „Freud“ 2020 im TV

Die Mystery-Serie wird die am weitesten verbreitete TV-Serie Österreichs sein.

Sigmund Freud auf Mörderjagd: In Prag wird derzeit die Mystery-Thriller-Serie „Freud“ gedreht, die erste Zusammenarbeit zwischen ORF und dem Streaming-Unternehmen Netflix. Ausgestrahlt wird die achtteilige Serie rund um den berühmten Psychoanalytiker voraussichtlich im Frühjahr 2020 auf ORF 1.

„Wir wollten ihn zeigen als Freud, bevor er Freud war“, sagte Produzent Heinrich Ambrosch (Satel Film) im Interview mit Journalisten. Dabei handle es sich nicht um ein Biopic, betonte ORF-Fernsehfilmchefin Katharina Schenk. „Die Serie orientiert sich lose an der jungen Figur von Freud. Sie erzählt ihn als Getriebenen, der mit seinen Theorien aneckt. Man nutzt die Atmosphäre der historischen Figur, um ihn fiktional zu erzählen.“

Die deutschsprachige Koproduktion von Satel Film und Bavaria Fiction für ORF und Netflix ist im Wien des ausgehenden 19. Jahrhunderts angesiedelt. Vor dem Hintergrund historisch belegter Details werde ein fiktiver Kriminalfall erzählt.

Die Drehbücher wurden von Regisseur Marvin Kren („4 Blocks“) gemeinsam mit Stefan Brunner und Benjamin Hessler verfasst. „Es ist eine Serie, die stark von der Person und vom Talent von Marvin Kren geprägt ist“, sagte Schenk. Die Serie spielt zwar in Wien, gedreht wurde aber hauptsächlich in Prag - aus Kostengründen, wie Ambrosch erzählte.

Die Serie wird zuerst im ORF gezeigt, die Ausstrahlung ist für Frühjahr 2020 geplant. Die erste Staffel wird aus acht 45-minütigen Folgen bestehen. „Freud“ sei grundsätzlich auf eine zweite Staffel ausgelegt. Geplant sei, die Serie um 20.15 Uhr im Hauptabendprogramm zu spielen, sagte Schenk. Netflix wird die Serie in rund zehn Sprachen synchronisieren und in 30 verschiedenen Sprachen untertiteln. „Diese Serie wird auf jeden Fall die am weitesten verbreitete TV-Serie Österreichs sein“, so Ambrosch.

02.05.2019

APA/Red/DK

 

Bildcredit: ORF/Satel Film/ Bavaria Fiction/Hans Starck