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Keine Video- und Audio-Inhalte mehr

 

Der ORF hat seit 1. Dezember 2018 seine Facebook-Präsenz reduziert. Nach einem Grundsatzbeschluss vom Beginn des Jahres werden die Seiten des öffentlich-rechtlichen Senders von derzeit etwa 70 auf ungefähr 20 zurückgefahren. In Zukunft wird es nur mehr einen Dachmarkenauftritt und je einen pro Channel beziehungsweise Landesstudio geben. Es wurden bereits sämtliche Promotion-Maßnahmen für die Facebook-Präsentationen des ORF durch Inserts im Fernsehen oder Bannerschaltungen auf ORF.at gestoppt. In einem nächsten Schritt wird der Video-Upload von ORF-Inhalten massiv gesenkt. So werden künftig keine redaktionellen Video- und Audio-Inhalte, und auch keine ganzen Sendungen oder Beiträge mehr hochgeladen. Ausgenommen davon sind die „ZiB 100“ sowie Kompakt- und Expressausgaben von „Bundesland heute“. Die Zeit im Bild-Präsenz auf Facebook wird mit der von „Orf.at/news“ zusammengelegt. Werbevideos für ORF-Programme  werden aber weiter über die Sozialen Medien verbreitet.

Onlinechef Thomas Prantner und Kommunikationschef Martin Biedermann haben diese Neuregelungen ausgearbeitet, da es bei Facebook in jüngerer Vergangenheit zu einem Missbrauch von User-Daten und zu einer intransparenten Steuerung der Verbreitung von Inhalten gekommen ist. So steht es jedenfalls in den Informationen des ORF als Begründung.

Bildcredit: Pixabay