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Bundeswettbewerbsbehörde gibt grünes Licht

 

Der ORF kann nach einem jahrelangen Rechtsstreit jetzt mit der Radiothek durchstarten. Nachdem die Bundeswettbewerbsbehörde im Jahr 2015 Rechtsmittel gegen das Okay der Medienbehörde KommAustria erhoben hat, war zunächst unklar, wie es weiter gehen soll.

Sie hat „negative Auswirkungen des neuen Angebots auf die Wettbewerbssituation im Bereich der Hörer- bzw. Nutzermärkte für Hörfunk und Hörfunk-Online-Angebote sowie im Bereich der Online-Werbemärkte“ festgestellt. Allerdings hat die KommAustria diese für „nicht relevant erachtet“. So bestätigte dieser Tage das Bundesverwaltungsgericht, dass die Bundeswettbewerbsbehörde von weiteren rechtlichen Schritten absieht.

Die Plattform „radiothek.orf.at“ soll in Zukunft eine Drehscheibe sein, in der alle ORF-Radioangebote gebündelt werden (live und on demand). Der Start ist für 2019 geplant. Langfristig soll  die Radiothek in den „ORF-Player“ integriert werden. Für die Vermarktung des Mediums gibt es aber Auflagen: So dürfen etwa vor den werbefreien Programmen wie Ö1 keine Anzeigen 0geschalten werden. Auch in Kindersendungen und Archiven ist Werbung verboten.

Bildcredit: Pixabay