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Mateschitz auf Rang zwei abgefallen.

 

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz belegt nun im aktuellen CEO-Ranking des Mediendienstleisters APA-DeFacto den ersten Platz. Wrabetz hat damit Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz auf Rang zwei verdrängt. Voestalpine-Vorstand Wolfgang Eder und ÖBB-Chef Andreas Matthä haben auch deutliche Zugewinne in der Medienpräsenz dazu gewinnen können.

Wrabetz war in der untersuchten Zeitspanne von November 2017 bis April 2018 am häufigsten im Kulturbereich, in der Innenpolitik und im Medienbereich vertreten. Nur drei Prozent entfielen auf die Wirtschaftsseiten."Die politische Dimension des ORF-Generaldirektor-Jobs beziehungsweise der Regierungswechsel auf Bundesebene sind die bestimmenden Themen der Analyse-Periode", erklärt Manuel Kerzner von APA-DeFacto.

Mateschitz hat seit dem ersten halbjährlichen Ranking laufend an Präsenz verloren. Von 777 über 555 auf nunmehr 400 Beiträge. Der Red Bull-Chef kommt am häufigsten im Zusammenhang mit sportlichen Ereignissen besonders mit Erfolgen von Red Bull Salzburg oder mit der Formel 1. 

Voestalpine Chef Wolfgang Eder ist im Gegensatz zu den anderen beiden stark auf den Wirtschaftsseiten präsent. Große Investitionen wie in Kapfenberg aber auch seine Bestellung als Infineon-Aufsichtsrat haben dazu beigetragen.

 

Nur mehr drei Frauen unter den ersten 50

Nach dem die frühere A1-Chefin Margarete Schramböck in die Politik gewechselt ist, sind nur noch drei Frauen in Top 50 der präsentesten Firmen vertreten. VIG-Generaldirektorin Elisabeth Stadler auf Rang 24, Infineon CEO Sabine Herlitschka auf Rang 29 und Asfinag-Vorstandsdirektorin Karin Zipperer auf Rang 49.

Bildcredit: Archiv