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Österreichische Internet-Anbieter fürchten Zensur

Der Branchenverband will wegen der geplanten EU-Urheberrechtsreform eine Kampagne starten.

Die österreichischen Internet-Anbieter haben ihre Ablehnung gegenüber der geplanten EU-Urheberrechtsreform am 21. März 2019 bekräftigt. Es gehe um "nicht weniger als das freie Internet, so wie wir es kennen", teilte der Branchenverband Internet Service Provider Austria (ISPA) in einer Aussendung mit. Mit einer Kampagne will der Branchenverband unter dem Slogan "Der Schutz Einzelner darf nicht zur Zensur aller werden" deshalb die Gefahren der umstrittenen Artikel 11 und 13 der Richtlinie aufzeigen.

Durch die Reform, über die das EU-Parlament kommende Woche abstimmen soll, würde die "Grenze zwischen Kontrolle und Zensur verschwimmen", so der Branchenverband weiter. Und dadurch verliere das Internet "eines seiner wichtigsten Grundprinzipien: grenzenlose Vielfalt an Meinungen und Kreativität". Es sei "verstörend, wie hier Zukunftschancen für Innovation und Investition am Digitalstandort Österreich verhindert werden", kritisiert ISPA-Generalsekretär Maximilian Schubert.

(APA/TL)

Bildcredit: Pixabay