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Kommt die wirtschaftliche Rettung für Medienhäuser aus Oberösterreich?

 

Jahre wird nun schon am perfekten Online-Medienerlebnis herumgetüftelt. Und daran, wie man damit Geld verdienen kann. Ob Pop-up-Werbung oder Bezahlschranken, so richtig konnte sich noch keines der zahlreichen Modelle durchsetzen. Immer wieder gibt es aber findige Medienunternehmer, die sich etwas Neues überlegen. So wie etwa das Start-up Newsadoo aus Linz. Das Unternehmen ging am Donnerstag mit einer App online – zunächst in der Beta-Version.

Die Idee hinter Newsadoo ist denkbar simpel: Ein einzelnes Abo soll Zugriff auf verschiedene Quellen bieten. Ein lernfähiger Algorithmus fasst die News des Tages zusammen. Die Künstliche Intelligenz orientiert sich dabei an den Vorlieben des Nutzers. Das Ergebnis ist ein personalisierter News-Stream, der auf persönliche Interessen zugeschnitten ist und vor allem auf Quellen zurückgreift, denen man vertraut, der aber auch unterschiedliche Perspektiven auf ein Thema berücksichtigt.

 

Medienhäuser als Partner

Das Konzept kann freilich nur gelingen, wenn auch die Verlage mitspielen. Die müssen ihren Content zur Verfügung stellen und sollen dann an den Abogebühren der Nutzer mitverdienen. Prinzipiell kennt man das schon von anderen Formaten. Was Newsadoo aber darüber hinaus auszeichnet, ist die europäische Dimension, in der gedacht wird. Das Unternehmen positioniert sich als Erhalter der europäischen Medienlandschaft und will eine Alternative zu vergleichbaren Diensten der großen US-Konzerne bieten.

In einem YouTube-Video hat das Unternehmen seine großen Plänen vorgestellt:

Bildcredit: Newsadoo