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Netflix-CEO Reed Hastings

 

14 Milliarden Dollar für Inhalte

 

Im Handelsverlauf an der Wall Street hat Netflix gestern – Mittwoch 13. Juni 2018 – ein neues Allzeithoch aufgestellt. „30 Prozent Datenanalyse und 70 Prozent Bauchgefühl“, erklärt Content-Chef Ted Sarandon die Auswahl der Inhalte und den dadurch stätig wachsenden Erfolg der Sreaming-Plattform.

Das gestrige Urteil, das die Übernahme von Mediengigant Time Warner an Telekompionier AT&T genehmigte, könnte nun zu einer neuen Welle von Fusionen und Übernahmen in der Medienwelt führen. Die Klage des Justizministeriums, der Zusammenschluss könne dem Wettbewerb bzw. Verbraucher schaden, konnte nicht stichhaltig untermauert werden.

Konzerne wie Disney, der für 66 Milliarden Dollar bereits große Teile von 21st Century Fox kaufte, versuchen mit derlei Akquisitionen den Netflix-Siegeszug  zu stoppen. Tatsächlich hat sich die Aktie des Streaming-Anbieters jedoch noch vor Ende der ersten Hälfte des Börsenjahres 2018 so gut wie verdoppelt.

Die Wall Street-Institution Goldman Sachs hat Netflix’ Kursziel soeben von 390 auf 490 Dollar aufgestockt. Im laufenden Jahr soll der Anbieter nicht nur acht Milliarden Dollar für eigene Inhalte ausgeben, sondern – die Lizenzrechte für eingekaufte Filme und Serien miteinberechnet – insgesamt ganze 14 Milliarden.

 

 

Bildcredit: Netflix