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Millionenstrafe für „Lesezirkel“-Firmen

Mehrere Anbieter trafen unerlaubte Absprachen zum Nachteil ihrer Kunden.

Man kennt das Lesezirkel-Angebot aus Arztpraxen, Friseursalons oder Gasthäusern, wo es dazu dient, die Wartezeit der Kunden mit hochwertigem Lesestoff kurzweiliger zu gestalten. Mehrere Anbieter wurden nun vom Deutschen Bundeskartellamt wegen verbotener Absprachen zu einer Geldstrafe von rund drei Millionen Euro verdonnert. Acht Unternehmen sollen nach Erkenntnissen der Kartellwächter bilaterale Absprachen getroffen haben. Damit wurde verhindert, dass Kunden, die den Dienstleister wechseln wollten, bessere Konditionen erhielten. Somit suchten Kunden vergeblich nach einem günstigeren "Lesezirkel"-Anbieter und mussten überhöhte Preise zahlen.

Bildcredit: pixabay/kaboompics