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ORF-Chef Wrabetz fordert Änderungen

 

Wenn es nach dem ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz geht, wird 2019 nach einjähriger Pause das Showformat „Dancing Stars“ wieder gesendet. Dafür soll, wie er in der gestrigen Publikumsratssitzung mitteilte, das Krimiangebot verringert werden: Wenn es keine neuen „Tatort“-Folgen gibt, sollen sonntags künftig keine Wiederholungen am Programm stehen, sondern Filme aus dem Bereich „Romantic Comedy“.

Außerdem fordert Wrabetz von der Regierung eine Änderung des Fernsehexklusivrechtegesetzes, da die Öffnung des Sportkanals ORF Sport Plus für den Premiumsport dringend gewünscht wird. Das Fernsehpublikum hat nach seinen Worten nämlich kein Verständnis dafür, dass etwa Fußball und bestimmte Wintersportarten nur in ORF 1 gezeigt werden dürfen. Wörtlich meint er: „Es hat sich herausgestellt, dass Sport Plus für Private wie Sky oder Dazn nicht existenzbedrohend ist.“

Zufrieden ist der ORF-Chef mit den Quoten bei den Sommergesprächen mit österreichischen Spitzenpolitikern. Durchschnittlich haben 644.000 Zuschauer die Interviews verfolgt. Auch die Koproduktionen wie Robert Dornhelms „Maria Theresia“ laufen so gut, sagt er, dass sie im Jahr 2019 mit Folge drei und vier fortgesetzt werden. Gemeinsam mit Netflix wird ab November die Serie „Freud“ gedreht, und mit dem ZDF als Partner ist der Krimidreiteiler „Liebermann“ in Planung.

Bildcredit: dancingstars.orf.at