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Gattungsübergreifende Studie nimmt neuen Anlauf

 

Der Media Server wird mit neuem Ansatz wiederkehren.  Dazu startet 2019 eine Studie, zu der ORF-Enterprise-Geschäftsführer Oliver Böhm sagt: „Wir werden gemeinsam mit der GfK im Rahmen einer Single-Source-Befragung sowohl die klassischen Mediengattungen – TV, Radio, Print, Online, Out of Home – als auch Social Media abdecken. Damit schaffen wir erstmals in Österreich einen repräsentativen Datensatz, der vernünftige Vergleiche mit Facebook & Co zulässt“, so steht es im Interview mit der Branchenzeitschrift Horizont.

Durchgeführt wird die Umfrage mit 5000 Onlineinterviews. Auf den Fragebögen werden wie bei der ersten Studie der Tagesablauf und die Verwendung der verschiedenen Mediengattungen in leicht adaptierter Form wieder stehen. Aus diesem Fragebogenteil werden die Daten für die strategische Intermedia-Planung gewonnen. Die Ergebnisse werden in Form eines Zählbestands veröffentlicht. Die Ergebnisse sollten spätestens 2020 zur Verfügung stehen. Laut Böhm ist der Unterschied zur ersten Befragung der, „dass wir bei dieser noch mit Fusionen (Anm: der jeweiligen Gattungsstudien) gearbeitet haben, jetzt gehen wir mit der „Single-Source-Befragung“ gleich den direkten Weg, mit der Ausnahme von Out of Home“.

Zu dem Vorwurf, dass eine Erhebung von Medien ohne deren finanziellen Beteiligung nicht sinnvoll ist, sagt Böhm: „Wir haben im Vorstand alle Parameter einstimmig beschlossen und gehen diesen Weg als Überzeugungstäter, im besten Sinne des Wortes. Ich bin mir sicher, dass zu viel Werbegeld ohne entsprechende Wirkung an Social Media geht, weil wir noch keine objektiven Reichweiten-Zahlen haben. Die zweite Hauptstudie des Media Server wird das ändern. Und davon werden auch Media Analyse und die ÖWA profitieren.“

Bildcredit: Pixabay