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Initiative gegen Fake News bei Wahlen

 

"Transatlantic Commission on Election Integrity" fordert von Politikern eine Verzichtserklärung.

 

Eine transatlantische Initiative will per Selbstverpflichtung von Wahlkämpfern die Nutzung von Desinformation, Deep Fakes und nicht deklarierten Wahlkampfspenden verhindern. Die Erklärung der "Transatlantic Commission on Election Integrity" wurde auf der Münchner Sicherheitskonferenz diskutiert und hat als erstes Ziel die Europawahl Ende Mai im Blick.

 

Der erste der fünf Punkte der Erklärung betrifft den Verzicht auf die Verbreitung falscher, erfundener oder gestohlener Informationen zu Propagandazwecken. Damit verbunden ist auch eine Absage an die Täuschung von Wählerinnen und Wählern durch gefälschte Audio- oder Video-Dateien, einschließlich sogenannter Deep Fakes, also der von einem gegnerischen Kandidaten mit KI gefälschten Bildern oder Videos. Ebenso soll die Nutzung von Bots zum Angriff auf den politischen Gegner vermieden werden. Wo Bots in der eigenen Kampagne zum Einsatz kommen, soll dies offen angezeigt werden.

Bildcredit: pixabay