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Facebook will Fake-News eindämmen

Der Internet-Konzern arbeitet diesbezüglich weltweit mit 43 Faktencheckpartnern zusammen.

Angesichts der bevorstehenden Europawahl am 26. Mai 2019 richtet Facebook ein virtuelles Lagezentrum ein, in dem Facebook-Mitarbeiter an verschiedenen Standorten zusammengeschaltet werden. Es soll auf mehrere Standorte verteilt agieren, unter anderem im kalifornischen Hauptquartier in Menlo Park und in der Europazentrale in Dublin. Die Facebook-Angestellten sollen auch Kontakt zu Behörden unter anderem in Deutschland halten, sagte Facebook-Managerin Tessa Lyons am 18. März in Berlin. Außerdem arbeitet das Unternehmen mit weltweit 43 Faktencheckpartnern zusammen. Darunter sind in Deutschland das Recherchezentrum „Correktiv“ und die dpa.

Das neue Lagezentrum soll zu einer Blaupause dafür werden, wie Facebook künftig insgesamt das Problem der Falschnachrichten eindämmen will. Dabei sollen Software-Entwickler, Datenwissenschaftler und Politik-Experten rund um die Uhr zusammenarbeiten. Insgesamt gehe es um Mitglieder von 20 verschiedenen Facebook-Teams, sagte Lyons. Das soll es Facebook erlauben, Ressourcen schnell zu verlagern.

Der Konzern will zur Eindämmung der Fake-News die Zahl der in diesem Bereich arbeitenden Mitarbeiter von 20.000 auf 30.000 bis Jahresende erhöhen. Zudem setzt Facebook künftig auf Software auf Basis künstlicher Intelligenz, die verdächtige Accounts und Beiträge erkennen soll.

(APA/TL)

Bildcredit: Pixabay