Das Netzwerk nutzt Technologien zur Abwehr von Gefahren gegen Menschen und Gebäuden.
Facebook sucht per App nach Gefährdern
Facebook nutzt Apps zur Suche nach Gefährdern

 

Das Netzwerk nutzt Technologien zur Abwehr von Gefahren gegen Menschen und Gebäuden.

 

Drohungen nimmt Facebook ernst, so ernst, dass die Firma ihre Social-Media-Netzwerke danach durchsucht, potentielle Gefährder ausspioniert und sogar lokalisiert – über die Apps der Nutzer auf Smartphone und PC. Die Eingriffe sollen Angestellte und Geschäftsgebäude des Unternehmens schützen, berichten ehemalige Mitarbeiter des Facebook-Sicherheitsteams gegenüber dem Nachrichtensender CNBC. Demnach verfügt das Unternehmen über Listen von Personen, die in der Vergangenheit Drohungen gegen Facebook äußerten. Aber auch frühere Angestellte sind darunter.

Ein ehemaliger Sicherheits-Mitarbeiter berichtet über einen Fall, in dem ein Nutzer Anfang 2018 Drohungen gegen eine Facebook-Zentrale in Europa kundtat. Er äußerte etwas wie 'Morgen werden sie alle bezahlen'. Die Firma informierte die Behörden und beauftragte das eigene Sicherheitspersonal damit, den Nutzer zu beobachten. Dies sei bei Facebook ein standardmäßiges Vorgehen, sagten rund ein Dutzend frühere Facebook-Angestellte gegenüber CNBC aus.

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