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Digitalwerbung wächst am stärksten

Mit 8,4 Prozent erreicht sie laut OVK das größte Plus aller Mediengattungen in Österreich.

Digitalwerbung weist mit 8,4 Prozent das höchste Wachstum unter allen Mediengattungen aus. Zu diesem Ergebnis kommt die in Zusammenarbeit mit dem Online-Vermarkterkreis (OVK) im interactive advertising bureau austria (iab) erschienene Momentum Spendingstudie 2018.

Frühzeitig etablierte Maßnahmen wie der Code of Conduct, dem sich alle relevanten Publisher und Vermarkter verpflichtet haben, oder die durchgehende Anwendung von LEAN-Standards (Light, Encrypted, AdChoices-compliant and Non-intrusive) stellen in Österreich eine überdurchschnittlich hohe Qualität von Digitalwerbung sicher.

Dieser vom OVK und iab austria gesteuerten Initiativen tragen zur geringen Nutzung von AdBlockern bei. Damit wird ausgespielte Werbung auf österreichischen Publisher-Portalen gesehen und wahrgenommen. Klassische Digital-Werbung soll im laufenden Jahr um weitere 5,8 Prozent wachsen. Für den Gesamtmarkt (Klassische Digital-Werbung, Social Media Marketing, Suchwortvermarktung, Affiliate-Marketing, Gelbe Seiten und Rubrikenmärkte) ist ein Anstieg von 4,6 Prozent kalkuliert.

„Zu erwartende Digital-Spendings von 667 Millionen Euro zeigen, dass die Tripartite aus Publishern, Agenturen und Vermarktern ihre Hausaufgaben gemacht hat. Trotz anfänglicher Verunsicherung durch die EU-Datenschutzgrundverordnung verzeichnet der Markt ein tolles Wachstum auf hohem Niveau“, erklärt Online-Vermarkterkreis-Leiter Eugen Schmidt (AboutMedia).

Der Online-Vermarkterkreis kann der EU-Datenschutzgrundverordnung trotz des administrativen Aufwands und der Implementierungskosten auch Positives abgewinnen. Unseriöse Anbieter wurden in die Schranken gewiesen, während heimische Publisher und Vermarkter in ihrer hart erarbeiteten Strategie bestätigt wurden. Entsprechend verhalten fällt die Spendings-Entwicklung bei sozialen Medien aus: Ihr Anteil wächst im laufenden Jahr um nur 0,6 Prozentpunkte auf elf Prozent.

„Durch die gemeinsamen Maßnahmen zur Qualitätssicherung und -steigerung sowie zur flächendeckenden Implementierung der EU-Datenschutzgrundverordnung ist die heimische Digital-Branche enger zusammengerückt. Die Spendings-Entwicklung bringt Digitalmarketing einen großen Schritt näher an die Position, die es gemäß Mediennutzung verdient – es gibt noch Luft nach oben!“, so Schmidt.

Bildcredit: Leisure / AboutMedia