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Heute ist der „Ändere-dein-Passwort-Tag“

 

Die Auswahl des eigenen Passwortes sollte man sich nicht zu leicht machen. Auf komplizierte Buchstaben,- Zeichen- und Ziffernkombinationen wird aus Gründen der Bequemlichkeit zumeist verzichtet. Damit wird Sicherheit für Komfort getauscht. Mit dem heutigen Ändere-dein-Passwort-Tag soll darauf hingewiesen werden die eigene Sicherheit im Netz zu verbessern. Dabei gilt es einige Faktoren zu beachten. Wichtig ist die Geheimhaltung der Passwörter. Diese sollten niemals an außenstehende Dritte weitergegeben werden. Sie sollten nicht aufgeschrieben oder gespeichert werden. Aufeinanderfolgende Zeichen oder Ziffernketten wie, „asdfg“ oder „123456“ zählen zu den unsichersten Passwörtern im Netz. Ein Passwort sollte nie mehrmals verwendet werden. Auch persönliche Daten sollten vermieden werden um die Sicherheit zu verbessern. „Vor allem die jüngsten Cyberangriffe und Datendiebstähle, die außer Prominenten auch hunderte Millionen von Menschen betrafen, haben sprunghaft das Bewusstsein wachsen lassen, etwas für seine eigene Sicherheit im Internet tun zu müssen", sagt Prof. Christoph Meinel, Potsdamer Informatikwissenschaftler.

Moderne Computer-Programme von Cyberkriminellen lösen einfache Passwörter problemlos. „Mehr als 19 Jahre dauert es hingegen, bis automatisiert arbeitende Cracking-Programme, die 100 Milliarden Versuche pro Sekunde schaffen, ein Passwort knacken, das zehn Stellen hat, Groß- und Kleinschreibung verwendet sowie Zahlen und Sonderzeichen", so Meinel.

Als Anreiz die Wahl des eigenen Passwortes zu überdenken, erstellte das Hasso-Platter Institut in Deutschland ein Ranking der meist verwendeten Passwörter. Dafür wurden Datenbanken mit mehr als 60 Millionen geleakten E-Mai Adressen und Passwörtern ausgewertet. Diese wurden von Hackern veröffentlicht. Folgende Top-Ten der meist verwendeten Passwörter in Deutschland ergeben sich daraus: 123456, 12345, 123456789, ficken, 12345678, hallo123, hallo, 123, passwort und Master.

DK

Bildcredit: Pixabay