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Programmdirektor Thomas Gruber

 

Fazit nach einem Jahr bei Puls4

 

Vor einem Jahr hat die ProSiebenSat.1Puls4-Gruppe den verschuldeten Sender ATV in ihren Konzern aufgenommen. ATV sieht sich nach diesem Zusammenschluss programmlich und wirtschaftlich auf dem richtigen Weg. "Jetzt ist wirklich der Quoten-Turnaround vollzogen", sagt ATV-Geschäftsführer Thomas Gruber im APA-Gespräch. "2017 war das stärkste zweite Halbjahr seit vier Jahren, das erste Quartal 2018 das stärkste seit fünf Jahren", rechnet er vor.

ATV hat nun 65 Mitarbeiter – 74 Stellen weniger als vor einem Jahr. 17 Mitarbeiter fanden eine neue Tätigkeit in freien Puls 4-Positionen oder seien einfach zu ProbSiebenSat.1Puls4 übersiedelt. 57 Mitarbeiter mussten gehen. "Ein schwieriger Prozess, aber notwendig, um eine wirtschaftlich stabile Position zu erreichen", so Bernhard Albrecht, Finanzchef des Konzerns. Albrecht zeigt sich zuversichtlich, was die Zukunft von ATV betrifft, räumt jedoch ein: „Die Herausforderung, eine wirtschaftlich stabile Position zu erreichen, ist noch nicht geschafft". Bis Ende 2019 geht es nun darum, die Kosten um 15 Millionen Euro zu senken.

 

Bildcredit: ProSiebenSat.1Puls4