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Neben dem ORF machten 12 private und freie Sender mit

 

Der Radiopreis der Erwachsenenbildung wird bereits zum 21. Mal vergeben. Eine Jury, die aus Vertretern der Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs, Journalisten und einem Medienwissenschaftler besteht, wird am 29. November 2018 die Preisträger aus den 18 nominierten Produktionen auswählen. Die Überreichung der Preise findet am 23. Jänner 2019 um 18.30 Uhr im Radiokulturhaus statt. Dabei werden die prämierten Beiträge vom Historiker, Journalisten und Wissenschaftsredakteur Martin Heidinger vorgestellt.

Von den 159 eingereichten Sendungen, die zwischen 1. September 2017 und 31. August 2018 ausgestrahlt wurden, wurden Folgende ausgewählt: In der Kategorie Kultur waren das die Sendungen „200 Jahre Ciao: Über das Grüßen und Abschiednehmen“ von Christoph Radinger (aus der Reihe „KV138 Classical“ im freien Radio B 138), „Die vergessenen Bergwerke Höttings“ von Roberta Hofer (aus der Reihe „Hörlabor“ des freien Radio Innsbruck) und das mehrteilige „Lexikon der österreichischen Popmusik“ von Walter Gröbchen, Thomas Mießgang, Al Bird Sputnik und Astrid Schwarz (des Ö1-„Radiokollegs“). Im Bereich Information gibt es fünf Nominierungen, vier von Ö1 („Mit einem Warmen kein Pardon – Der Fall Franz Doms“ von Jürgen Pettinger, „Ich bin der, den jeder Politiker kennt“ von Claudia Gschweitl, „Smarter leben mit Künstlicher Intelligenz? Wie KI die Gesellschaft konfiguriert“ von Sarah Kriesche und „Wo die Frauen fehlen – die Landflucht ist weiblich“ von Astrid Plank und Barbara Gansfuss-Kojetinsky) und vom Radio Niederösterreich „Blumen gegen Panzer – 50 Jahre nach dem Ende des Prager Frühlings“ von Michael Koch. Zum Thema Bildung/Wissenschaft wird der „Eduard-Ploier-Preis“ verliehen: Nominiert sind hier die Ö1-Dimensionen-Produktion „Neuer Blick auf alte Knochen. Was ‚alte DNA’ über die menschliche Urgeschichte verrät“ von Birgit Dalheimer, die Sendung „Überschenken“ von Alexander Tschernek und „Mir lebn ejbig“, ein Beitrag von Julia Hofbauer von Radio Orange 94.0. In der Gruppe „interaktive und experimentelle Produktionen“ sind die Jugendradio-Sendung „Fake News“ (von Schülern der 7. Klasse mit zwei Professoren des Borromäum) in der Radiofabrik – Freier Rundfunk Salzburg, die Ö1-„Radiokolleg“-Sendung „Das ABC der Finanzwelt“ von Juliane Nagiller und Ina Zwerger, und „Hilft die Hilfe? Die österreichische Entwicklungszusammenarbeit auf dem Prüfstand“ von Monika Kalcsics vertreten. Bei den Sendereihen kommen die Ö1-Reihen „Hundert Häuser. Die Republik Österreich im Spiegel ihrer Architektur“, „Im Gespräch“ und „Betrifft: Österreich“ und von Radio classic Stephansdom die Serie „Passionswege“ in die engere Wahl.

Bildcredit: Pixabay