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EU-Kommission fordert Vorgehen gegen Fake News

 

EU-Kommission will schärferes Vorgehen gegen Fake News von Facebook & Co

 

Online-Dienste wie Facebook und Google tun aus Sicht der EU-Kommission zu wenig gegen die Beeinflussung politischer Wahlen durch absichtlich verbreitete Falschinformationen. Es habe zwar Fortschritte gegeben, seit sie im September freiwillig den Verhaltenskodex zum Kampf gegen "Fake News" unterzeichnet hätten, teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag mit. Dennoch müsse politische Werbung vor der Europawahl Ende Mai transparenter werden und die Netzwerke stärker mit den EU-Staaten zusammenarbeiten.

 

m September hatten unter anderem Facebook, Twitter, Mozilla, Google und damit auch YouTube einen Verhaltenscodex der Kommission unterzeichnett. Desinformationskampagnen könnten nach Einschätzung von Experten die Debatte vor dem Brexit-Referendum in Großbritannien und den US-Wahlkampf 2016 beeinflusst haben. Die EU-Kommission hat vor allem Russland als Quelle von Falschinformationen und Einflussversuchen auf Wahlen in Europa in Verdacht.

Bildcredit: pixabay