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Deutschland will Social Media Plattform das Datensammeln einschränken. 

 

Facebook ist mit Missbrauchsvorwürfen der Marktmacht von Seiten des deutschen Kartellamts konfrontiert. Die Nutzerdatensammlung soll teilweise verboten werden. Ein Beschluss soll in den nächsten Wochen den US-Konzern erreichen, berichtete die "Bild am Sonntag". Der Datenaustausch mit Drittanbietern ist der Kartellbehörde ein Dorn im Auge. 

Dazu zählen Twitter, Spiele-Apps und Webseiten-Betreiber, sowie die Facebook Tochterfirmen WhatsApp und Instagram. Die Bonner Behörde wirft Facebook einen möglichen Missbrauch seiner Marktmacht vor. Kartellamtspräsident Andreas Mundt informierte Anfang 2018 über ein mögliches Verbot, wenn es um das Sammeln und Verwerten von Daten aus Drittquellen geht, sofern diese ohne ausdrückliche Zustimmung erfolgten.  

Facebook verwendet persönliche Daten unter anderem zu Werbezwecken. Werden Daten gesammelt und außerhalb des sozialen Netzwerks mit Facebook-Konten verknüpft, kann das problematisch sein, sagt das Kartellamt. Das geschieht bereits beim Aufrufen einer Seite, wenn ein "Teilen"-Button integriert ist.  

Unklar ist jedoch, wie streng die Behörden-Auflagen für Facebook sind. Das Kartellamt sieht eine Frist vor. Genaueres will die Behörde nicht bekannt geben. 

Zur Situation in Österreich sagt Sarah Fürlinger, Sprecherin der Bundeswettbewerbsbehörde: Die Bundeswettbewerbsbehörde verfolgt die Entwicklungen hinsichtlich des anhängigen Verwaltungsverfahrens beim Bundeskartellamt gegen Facebook. Weitere Rückschlüsse werden erst nach Ausgang des Verfahren für Österreich gezogen werden können."

 

 

Bildcredit: Pixabay