EU-Gremien einigen sich auf mehr Rechte für Crowd- und Clickworker
Digitale Tagelöhner mit Regelung abgesichert
Digitale Tagelöhner sollen besser abgesichert werden

 

EU-Gremien einigen sich auf mehr Rechte für Crowd- und Clickworker

 

Die EU will Crowd- und Clickworker vor dem Absturz ins digitale Nirwana bewahren sowie die Gig- beziehungsweise Sharing-Economy schärfer regulieren. Verhandlungsführer des Europäischen Parlaments, des Ministerrats und der Kommission haben sich Ende letzter Woche auf den Entwurf für eine entsprechende Richtlinie über transparente und verlässliche Arbeitsbedingungen verständigt. Damit sollen die Rechte von Teilzeit-Angestellten mit "atypischen" Verträgen gestärkt werden.

 

Generell sollen von der Richtlinie alle profitieren, die über zwölf Stunden pro Monat arbeiten. Arbeitgeber dürfen laut der Einigung auch Beschäftigten mit sogenannten Nullstundenverträgen nicht mehr untersagen, eine zusätzliche Tätigkeit bei einem anderen Dienstherren aufzunehmen. Die Probezeit wird auf maximal sechs Monate beschränkt, solange längere Zeiten nicht im Interesse des Arbeitnehmers liegen oder durch die Art der Beschäftigung gerechtfertigt sind.

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