Bei hartem Brexit müßten neue Regeln für den Umgang mit dem Vereinigten Königreich gefunden werden
Brexit: Datenaustausch fraglich
Brexit: Datenaustausch ungewiss

 

Bei hartem Brexit müßten neue Regeln für den Umgang mit dem Vereinigten Königreich gefunden werden

 

Der Europäische Datenschutzausschuss (EDSA) warnt vor den Folgen eines ungeregelten Brexits. Personenbezogene Informationen dürften zwischen der EU und Großbritannien dann nur noch fließen, wenn "weitere besondere Voraussetzungen erfüllt werden", konstatierte der stellvertretende Bundesdatenschutzbeauftragte Jürgen H. Müller nach einer EDSA-Sitzung.

 

Der Kontrolleur stellte klar, dass es keine Übergangszeit geben werde, in der die Datenschutzaufsichtsbehörden Übermittlungen ohne entsprechenden Schutzvorkehrungen tolerieren könnten. Sowohl Unternehmen als auch Behörden sollten sich daher "spätestens jetzt" Gedanken über Lösungen machen. Großbritannien gelte vom Stichtag 30. März 2019 an im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) als Drittland, sollten es nicht zu einem Austrittsabkommen mit datenschutzrechtlichen Regeln kommen.

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