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Markus Breitenecker wird in Sachen Quote handgreiflich. Ein Kommentar von ExtraDienst-Herausgeber Christian W. Mucha.

Die Kronen Zeitung brachte das zuerst: Nämlich, dass ATV ein neues Sendungsformat namens „Blutwiese“ plant. Dort tragen „Konfliktparteien“ ihren Streit mit Fäusten aus... 

Da wir heute nicht den 1. April schreiben, steht zu befürchten, dass die das echt ernst meinen...
Ich halte das für „vorbildlich“ und „wertvoll“ für unsere Gesellschaft.

Ein toller Beitrag, die akut fortschreitende Spaltung unserer Nation – überspitzt formuliert – mit Blut, ausgebrochenen Zähnen und doppelten Beinbrüchen einzudämmen...
Danke, Senderchef Markus Breitenecker, für diesen „Meilenstein der Barmherzigkeit“ und für das Vorleben, wie man Probleme heutzutage zeitgemäß, effizient und menschlich vorbildlich löst...
Ein echter „Gamechanger“.

Die folgenden Paarungen würden „echt fett“ in dieses Konzept passen:

Andreas Gabalier prügelt sich mit Rainhard Fendrich. Wer gewinnt, darf eine neue Bundeshymne schreiben...

Brigitte Kopietz und Maria Vassilakou dögeln sich um Kleingeld. Entweder am Heumarkt oder – als Vorbildhandlung – vor dem Verein für Kinderbetreuung. Wer gewinnt, wird Wiener Bürgermeisterin. Die Verliererin Vizebürgermeisterin.

Felix Baumgartner und Wolfgang Ambros springen vom Stephansdom – wer später unten ankommt, darf bei Toni Faber in der Gruft bleiben.

Armin Wolf und Chris Stephan steigen sich gegenseitig auf die Nase unter dem Motto „Drück die vier“. Wer gewinnt, der kriegt für seinen Sender alle Rundfunkgebühren.

Marika Lichter und Jazz Gitti matchen sich, wer lauter das Wort „Gagenprovision“ schreien kann. Die Siegerin kriegt einen Zehnerblock im Marchfelderhof...

Wenn’s nicht so erbärmlich wäre, dann müsste man das „Zeitventil“ wieder reaktivieren. Um Dampf abzulassen, wenn solch krude Ideen auf der Jagd nach Reichweite on air gehen...

Bildcredit: pixabay.com / https://de.wikipedia.org/wiki/ATV_(Fernsehsender) / Montage: MG Medien