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Werbeagenturen sollen ihr Targeting überdenken

Mediaagentur Zenith setzt sich für ein verändertes Zielgruppenbewußtsein ein.

Nach einer Studie der Mediaagentur Zenith – Teil des Medienunternehmens Publicis Media – ist personalisierte Werbung auf dem Vormarsch. Dank Datenanalysen können Werbungtreibende immer besser Zielpersonen in konkreten Nutzungsstrategien ansprechen. Damit die neuen Nutzeransprachen aber auch tatsächlich zu höherem Verbraucherengagement und Geschäftswachstum führen, sollten Werbungtreibende ihre Targeting-Strategien anpassen. Bisher ist das Targeting nach Alter in vielen Werbekategorien noch üblich. Laut dem Bericht von Zenith („Generation Z is not the next big thing“) ist die Zielgruppenfindung nach Alter aber nicht mehr effektiv, da viele Kulturen auf der ganzen Welt Veränderungen im Muster von Lebensereignissen sehen. Denn als Gewohnheitsmenschen sind wir am empfänglichsten für neue Marken, wenn wir einen Wandel in unserer Lebensführung erleben. Früher passierten die prägendsten Veränderungen vor dem Alter von 35 Jahren. Jetzt hingegen, da wir länger leben und mehrere Lebensveränderungen durchmachen, ist es nicht mehr angebracht, nur die Jungen anzusprechen. Zenith plädiert daher für einen mehrjährigen Ansatz. Auch beim verfügbaren Einkommen gibt es laut der Studie Änderungen: Viele junge Menschen auf der ganzen Welt kämpfen darum, Arbeit zu finden und haben nicht die gleichen Verhaltensweisen und Konsumgewohnheiten früherer Generationen. Nach Angaben des Bureau of Labor Statistics werden die 16- bis 19-Jährigen 2024 nur 26 Prozent der Erwerbsbeteiligung ausmachen, verglichen mit 52 Prozent im Jahr 2000. Ebenso werden ältere Generationen immer entschlossener, das Leben zu genießen, neue Dinge anzunehmen und mehr Geld auszugeben.

Bildcredit: Pixabay