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Neue Verschlüsselung für Bilder in der Cloud

Keine Chance für Hacker und Voyeure
© Pixabay

Eine neue Verschlüsselung für Cloud macht es Hackern in Zukunft schwierig, an private Fotos zu kommen

Das neue Verschlüsselungssystem Easy Secure Photos (ESP) schützt Bilder in Cloud- Fotodiensten vor den Blicken Unbefugter. Gleichzeitig können Nutzer diese Bilder visuell durchsuchen und sich zunächst im Miniformat anzeigen lassen, um eine Auswahl zu treffen. Das können auch andere Nutzer tun, denen der Urheber der Fotos eine Erlaubnis erteilt hat. Jason Nieh, Professor für Informatik und Co-Direktor des Software Systems Laboratory der Hochschule sagt: „Selbst wenn ihr Konto gehackt wird, können die Angreifer ihre Fotos nicht anschauen“. Sie sehen nur schwarz- weiße Muster.

Grund dafür ist die Aufteilung der Farbinformationen. Aus jedem Bild werden drei hergestellt, die jeweils die roten, blauen und grünen Anteile der Fotos beinhalten. Bei der Decodierung durch Berichtigte gehen keine Bilddaten verloren. „Unser System bietet eine zusätzliche Schutzebene, die über die passwortbasierte Kontosicherheit hinausgeht“, so John S. Koh, der das Entwicklerteam leitet. Darüber hinaus ist ESP gerätegebunden, das heißt, wer eigene Bilder auf dem Mobiltelefon, Laptop und iPad sehen will, muss das Programm vom ersten Gerät auf die anderen übertragen. 

Hintergrund der Entwicklung einer Verschlüsselung- Software sind zahlreiche Skandale um private Fotos, die verbreitet worden waren. Auch Hacker haben Interesse an Fotosammlungen, weil sie so an persönliche Daten kommen, die sie zum Nachteil der Fotobesitzer verwenden können.

PA/ Red.

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