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Österreicher gestresst durch Reizüberflutung

 

Marketagent erhob die Reizüberflutung der Österreicher

 

Ständige Erreichbarkeit ist mittlerweile in fast alle Bereiche des Lebens der Österreicher vorgedrungen. Die Dauerberieselung mit Informationen ist eine interessante Entwicklung der modernen Zeit, die aber auch ihre Schattenseiten zu haben scheint, wie das digitale Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com in einer repräsentativen Umfrage zum Thema Reizüberflutung herausgefunden hat.

 

Ergebnis: Über 70 Prozent der Österreicher fühlen sich von Informationen überflutet. Das Smartphone ist in der Hosen- oder Handtasche immer dabei und wird von allen Altersgruppen mehrmals stündlich überprüft. Die jüngste Altersgruppe (14-19-Jährige) hat hier mit bis zu 9 Mal stündlich aufs Handy schauen die Nase erwartungsgemäß vorne. Mehr als ein Drittel (34%) der Österreicher geben sogar zu, mehrmals in der Stunde zum Handy oder Tablet zu greifen, wenn sie daheim vor dem Fernseher sitzen.

 

Jeder zweite befragte Büroangestellte kann auch nach Dienstschluss nicht abschalten und gibt an, mindestens einmal pro Woche nach der Arbeit noch erreichbar zu sein. Zwar werden im Mittel "nur" 38 E-Mails pro Tag erhalten, jedoch sind sich die Befragten sicher, die Mehrheit der beruflichen Mails bedürfen unbedingt persönlicher Bearbeitung (56%). Stress (49%), Müdigkeit (48%) und Reizbarkeit (47%) zählen zu den am häufigsten wahrgenommenen Symptomen der ständigen Reizüberflutung.

 

 

Bildcredit: pixabay