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Neue Stipendien für Wissenschaftsjournalismus

Förderung wissenschaftsjournalistischer Projekte mit 16.000 Euro
© Pixabay

Gerade die Corona- Pandemie hat gezeigt, wie wichtig Wissenschaftsjournalismus ist. Hobbyvirologen auf YouTube, Verschwörungstheorien zum Klimawandel und Fake News über Migration zeigen, dass wir täglich mit ungeprüften Informationen zu aktuellen Nachrichten konfrontiert sind. Damit Journalisten diese Rolle erfüllen können, brauchen sie Zeit, Geld und Ressourcen. Doch die Realität sieht vielfach anders aus: Zeitdruck, überfülltes Arbeitsvolumen und eine unsichere finanzielle Lage lassen immer weniger Raum, um vertiefende journalistische Fragen an die Wissenschaften zu stellen.

Aus diesem Grund will die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖWA) den Wissenschaftsjournalismus in Österreich mit eigens ausgeschriebenen Stipendien stärken. Das 2019 gestartete Förderprogramm „Stipendium Forschung & Journalismus“ unterstützt Journalisten dabei, ihr wissenschaftsjournalistisches Vorhaben ohne zeitlichen oder materiellen Druck in die Tat umzusetzen. Deswegen fördert die ÖWA auch in diesem Jahr wieder vier Projekte mit jeweils 4.000 Euro für eine Laufzeit von bis zu zwei Monaten.

Auch in der nunmehr dritten Ausschreibungsrunde lädt die ÖAW Bewerber ein, die in Österreich tätig und entweder festangestellt sind oder als freie Wissenschaftsjournalisten arbeiten und die zumindest einjährige Erfahrungen in diesem Bereich vorweisen können. Bis zum 6. September 2021 können Projektvorschläge eingereicht werden. Die Themen sind dabei frei wählbar, sollten aber einen Bezug zu wissenschaftlichen Fachbereichen habe, in denen an ÖWA- Standorten geforscht wird. Auch Print-, Online-, Radio- und TV- Journalisten sind be diesem Projekt willkommen. 

Die Bearbeitung der Themen erfolgt in völliger journalistischer Freiheit, eine Berichterstattung über die Forschungsarbeit an der ÖWA ist dezidiert kein Auswahlkriterium. Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt durch eine Jury aus Vertretern der ÖWA, vom Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ), dem Presseclub Concordia sowie den Wissenschaftsredaktionen von APA und Ö1.

PA/ Red.

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