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Neue Plattform „Kaufhaus Österreich“

1.000 Online-Händler auf Website gelistet, bis Mitte 2021 "einige Tausend" als Ziel.
© Kaufhaus Österreich

Das Wirtschaftsministerium und die Wirtschaftskammer haben gemeinsam die Website www.kaufhaus-oesterreich.at gestartet, um die Web-Shops von österreichischen Händlern leichter auffindbar zu machen. „Es ist keine Kopie von Amazon, es ist auch nicht unser Ziel“, sagte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) am Montag (30.11.) bei einer Online-Pressekonferenz gemeinsam mit WKÖ-Präsident Harald Mahrer. Bisher sind rund 1.000 Online-Händler beim „Kaufhaus Österreich“ gelistet.

Mit dabei sind auch folgende österreichische Internet-Marktplätze und Händlerplattformen: Austrian Limited, beeanco, doitfair, Klickland, markta, myproduct.at, Panterzone, RS Regionale Shops, shöpping und SHÖPY. WKÖ-Chef Mahrer erwartet, dass bis Mitte 2021 „einige Tausend Händler“ mit an Bord sein werden. Die Listung ist für die Unternehmen kostenlos. Der Kaufvorgang findet aber in den eigenen Web-Shops der Händler statt. Schramböck hatte im Juni die Schaffung eines digitalen „Kaufhaus Österreich“ angekündigt, um heimischen Händlern im Kampf gegen Amazon, Zalando & Co. unter die Arme zu greifen.

Das virtuelle Kaufhaus wurde programmiert vom staatlichen Bundesrechenzentrum, Medieninhaber der Internetpräsenz sind das Wirtschaftsministerium und die Wirtschaftskammer, die Internet-Domain gehört dem Wirtschaftsministerium. Für den Betrieb der Website ist die Wirtschaftskammer zuständig. Um im Weihnachtsgeschäft Aufmerksamkeit bei Konsumenten für das neue „KaufhausÖsterreich“ zu schaffen und Internet-Traffic für die Online-Händler zu generieren, startet ab Mittwoch eine Werbekampagne. Kleine Händler hätten „nicht die Kraft“, eine größere Kampagne zu fahren, so Wirtschaftsministerin Schramböck. Das „Kaufhaus Österreich“ sei eine virtuelle Auslage, in der sich österreichische Händlerinnen und Händler kostenlos vor großem Publikum präsentieren können.

Allerdings kann die Website den Anspruch der User allerdings nicht erfüllen. Auf Twitter und Co. wird vor allem über die Suchfunktion gespottet. Denn auf der Website kann lediglich nach Firmennamen gesucht werden, nicht aber nach Produkten. Die Plattform sei somit wertlos, schreiben User auf Twitter.


APA/Red

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