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Neue Online-Werbetechniken finden Anklang

Obwohl die Mehrheit der US-Bürger neue Shopping-Technologie befürwortet, ist die Angst vor Datenmissbrauch groß.
©pixabay

Gerade in den Hochzeiten der Corona-Krise erlebte Online-Shopping einen regelrechten Boom.

Wie eine aktuelle Studie der Charney Research und Toluna, die im Auftrag der American Marketing Association-New York durchgeführt wurde, zeigt, begegnen User neuen Werbetechnologien im Online-Handel positiver als noch vor der Corona-Pandemie. Besonders großer Zustimmung erfreuen sich demnach smarte Lautsprecher, die in den letzten zwei Jahren von 44 auf 74 Prozent stiegen. Auch VR- und AR-Devices, mit dem Internet verbundene Geräte, intelligente Assistenten, personalisierte Anzeigen und Micro-Influencer gewannen durchschnittlich 16 Prozent mehr Ansehen bei den Verbrauchern und konnten in allen Bereichen positiv abschneiden.

Dem hingegen stößt die neuste Werbeidee, das sogenannte „DreamTech“, auf weniger Zuspruch. Dabei wird Werbung direkt vor dem Einschlafen abgespielt, was die Träume der Konsumenten beeinflussen soll. Nur 38 Prozent sind dem gegenüber positiv eingestellt, 32 Prozent lehnen die Innovation ab und die restlichen 30 Prozent sind noch unentschlossen. Allerdings erlangte Online-Shopping in der Studie hohen Zuspruch: Gut jeder Achte findet diese Form des Einkaufens bequem und einfacher als den Gang in einen Laden, 73 Prozent haben dabei auch mehr Spaß. Außerdem finden drei Viertel aller Befragten, dass es schneller geht und dass man sich online besser über die verschiedenen Produkte informieren kann.

Angst vor Überwachung groß

Trotz dieser positiven Ergebnisse sind die befürchteten Nachteile groß. 77 Prozent haben befürchten Fehlinformationen, fast genauso viele haben das Gefühl einer Dauerüberwachung, weswegen sich auch 73 Prozent Sorgen um den Schutz ihrer Privatsphäre machen. Knapp jeder Siebente ist der Ansicht, dass die modernen Werbetechniken die Gefahr für Isolation und Depression verstärken.

Dennoch werden gewisse Arten der Datenerfassung und -speicherung weitestgehend akzeptiert. So ist für 66% die Preisgabe der E-Mail-Adresse, für 55% das Alter und für 54% der Name in Ordnung. Auch aus Standortdaten (42%) sowie der ethnischen Zugehörigkeit (40%) machen viele kein Geheimnis. Weniger Anklang findet allerdings die Erfassung des Browser-Verlaufs (29%), der Internet-Kaufhistorie (26%), der Religion (25%), der sexuellen Orientierung (25%) sowie der politischen Orientierung (24%).

Rund jeder Siebte wehrt sich auch gegen die persönlichen Werbemaßnahmen, entweder durch die Ablehnung von Cookies oder installierte Werbeblocker, auch Ad-Blocker genannt. Davon haben auch bereits einige aus Sorge um ihre privaten Daten bestimmte Apps oder Social-Media-Konten gelöscht. Besonders viel Aufklärung diesbezüglich herrscht bei der Gen Z und bei den Millennials. Außerdem sagen 85% der befragten Werber, dass man weniger Daten von Kunden sammeln oder zumindest deren Erlaubnis einfordern sollte, da dies ein Wettbewerbsvorteil wäre.

Pressetext/Red.

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