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Neue Informationen über Pegasus- Liste

Auch Österreich von Spähsoftware betroffen
© Unsplash

Auch ein Österreicher ist auf der geleakten Pegasus- Liste zu finden

Unter den rund 50.000 geleakten Telefonnummern, die im Zusammenhang mit dem Spionageprogramm Pegasus stehen, finden sich nach Informationen des „Standards“ auch die eines Österreichers. Dabei handle es sich um Werner Baumgartner, einem selbstständigen Unternehmer und Vorsitzenden des Austria Business Council in Dubai- ein Netzwerk, das Interesse von Wirtschaftstreibenden in den Vereinigten Arabischen Emiraten vertritt. 

Baumgartner zeigte sich im Gespräch mit dem „Standard“ „überrascht“, dass auch er mit Pegasus überwacht werde. „Wenn man in den Emiraten arbeitet, dann rechnet man immer damit, dass man überprüft wird“, sagte er. Dies sei ihm schon vor rund zwanzig Jahren bewusst geworden, als er für den österreichischen Generaldirektor für öffentliche Sicherheit bei dessen Besuch in Dubai einen Ausflug in die Wüste organisiert habe. 

Laut Informationen der Tageszeitung haben die Abfragen zu Baumgartners Handynummer Ende 2017 und Anfang 2018 stattgefunden. Der Unternehmer erinnere sich, dass er Mitte 2017 auf Geschäftsreisen im Iran gewesen sei. Kurz darauf habe er auch ein Geschäftstreffen über den Iran in Dubai organisiert. Das könnte der Grund dafür sein, warum auch er auf der Liste gelandet ist. 

APA/ Red.

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