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Netflix kauft Videospiele-Studio

Netflix schluckt das Spiele-Unternehmen „Night School Studio“ und will mit hauseigenen Videospielen den Markt stürmen.
©unsplash

Viele Filme und Serien, die von Netflix selbst produziert werden, würden sich für die Umsetzung in Games sehr gut eignen.

Die Streaming-Plattform Netflix geht mit dem Kauf des Videospiele-Unternehmens Night School Studio den ersten Schritt in Richtung hauseigene Spieleentwicklung. Die 2014 gegründete Firma, deren Kaufpreis Netflix geheim hält, ist vor allem für ihr beliebtes Spiel „Oxenfree“ bekannt.

Grund für die Schluckung des Unternehmens ist das Vorhaben von Netflix, sein Angebot über das klassische Streaming hinaus zu erweitern. Den ersten Versuch wagte man bereits mit dem Launchen eines Online-Shops, über den Fanartikel vertrieben werden, alleine damit will sich Netflix aber nicht zufrieden geben. Mit Eigenproduktionen wie etwa der Serie „Stranger Things“ hat der Streaming-Dienst durchaus Potenzial für spannende und erfolgreiche Videospiele, die auf dem jeweiligen Film- bzw. Serienuniversum basieren. Bereits im Sommer hatte der Konzern eigens dafür den Branchenveteranen Mike Verdu zur Leitung der Abteilung rekrutiert. Dieser hatte zuvor bei Electronic Arts, einem Big Player in der Spieleindustrie, der unter anderem die Kassenschlager-Spielereihen „Sims“ und „Fifa“ zu seinem Portfolio zählt, gearbeitet und weiß dementsprechend sehr gut, wie der Markt funktioniert.

Wann genau Netflix die ersten Games veröffentlichen möchte, steht noch nicht fest. Man sei noch in einem frühen Stadium der Entwicklung, wie Netflix am Dienstag im Zuge der Kauf-Ankündigung der Spiele-Firma meint.

APA/Red.

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