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Facebook machte gegen Kritiker Stimmung

 

Facebook beschäftigte PR-Agentur gegen Kritiker

 

Facebook hat in den USA eine PR-Firma dafür bezahlt, Kritiker in ein schlechtes Licht zu rücken. Dabei wurde auch die Aufmerksamkeit auf Finanzier und Mäzen George Soros gelenkt, der ein häufiges Angriffsziel für Konservative wie US-Präsident Donald Trump – aber auch für antisemitische Verschwörungstheorien – ist. Das geht aus einem Bericht der New York Times hervor hervor. Demnach sollte Soros als geheimer Verantwortlicher für wachsende Facebook-Kritik dargestellt werden.

 

Facebook räumte am Donnerstag ein, dass das Online-Netzwerk mit der PR-Firma Definers zusammengearbeitet habe, die tatsächlich Journalisten ermutigt habe, sich die Finanzierung der Organisation "Freedom from Facebook" (Freiheit von Facebook) genauer anzusehen – die hatte öffentlichkeitswirksam gegen das Portal protestiert. "Die Absicht war, zu demonstrieren, dass es nicht einfach nur eine spontane Basiskampagne war, wie von ihr behauptet, sondern sie von einem bekannten Kritiker unseres Unternehmens unterstützt wurde."

 

Mittlerweile hat sich auch Facebook-Chef Mark Zuckerberg zu Wort gemeldet. Er will von der Kampagne nichts gewußt haben und habe erst aus einem Zeitungsbericht davon erfahren. Von der PR-Agentur habe man sich mittlerweile getrennt.

Bildcredit: pixabay