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Musikfirma BMG und KKR gehen Allianz ein

KKR beteiligt sich allerdings nicht an Bertelsmann-Tochter.
© Bertelsmann

Das zu Bertelsmann gehörende Musikunternehmen BMG will durch eine Partnerschaft mit dem US-Finanzinvestor KKR schneller auf dem internationalen Musikmarkt wachsen. Alle Seiten kündigten am Mittwoch (24.03.21) die Allianz für den Erwerb von Label-, Verlags- und anderen Musikrechten mit. Künstlern und Songwritern etwa sollen Lösungen angeboten werden, um den Wert ihrer Musikrechte und Kataloge zu steigern.

Die Partnerschaft bedeutet aber nicht, dass KKR Anteile an BMG halten wird. BMG mit Hauptsitz in Berlin bleibt weiterhin eine hundertprozentige Bertelsmann-Tochter. Auch die Gründung eines Joint Ventures ist nicht vorgesehen. Der Vorstandsvorsitzende von Bertelsmann, Thomas Rabe, sagte zur Kooperation: „BMG und KKR können künftig gemeinsam Chancen für Zukäufe von größeren Musikrechtepaketen nutzen.“

Für den US-Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR) bedeutet der Schritt zugleich eine Art Rückkehr. Nach der Gründung von BMG im Jahre 2008 hatte KKR zwischen 2009 und 2013 Anteile an dem Musikunternehmen gehalten, die der Bertelsmann-Konzern mit Sitz in Gütersloh dann erwarb.

 

APA/Red.

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