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Multimedialer Newsroom muss verbessert werden

Das fordern die ORF-Stiftungsräte.
© Pixabay

Der ORF-Stiftungsrat hat sich  mit dem multimedialen Newsroom befasst. Laut Thomas Zach, Leiter des bürgerlichen „Freundeskreises“ im obersten Gremium des Medienunternehmens, sei er „nicht ausreichend vorbereitet“.

Die Etablierung des multimedialen Newsrooms bedeute die „größte Veränderung bei Arbeitsprozessen seit Jahrzehnten“. Eine dementsprechend intensive Befassung und Zusammenarbeit mit den betroffenen Journalisten und Journalistinnen erwartet sich Zach von der Geschäftsführung. Ziel sei, die Meinungsvielfalt zu stärken. Das bereits angekündigte Trainee-Programm für die nächste Generation sei ein erster Schritt. Auf die Multimedialität sollte bei der Rekrutierung geachtet werden.

Der angekündigte ORF-Player hätte die Möglichkeit junge Zuseher an den ORF zu binden. Dieser sei zwar schon in Planung. für eine vollständige Umsetzung fehle aber noch eine Gesetzesnovelle. Was ohne Gesetz anwendbar ist, soll jetzt schon umgesetzt werden.

Das „Plattformzeitalter“ sah Alexander Wrabetz endgültig angebrochen. „In den USA wurden Streaminganbieter erstmals stärker genützt als traditionelle Broadcaster. Die Corona-Krise hat diese Entwicklung beschleunigt“, so der ORF-Generaldirektor. Es sei „unerlässlich“, gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle zu schaffen, damit nationale Medienmärkte bestehen könnten.

 

APA/red

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