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Möglicher Hintermann im Fall de Vries gefasst

26-jähriger Mann aus Polen unter Verdacht
© Marcel Van Hoorn / ANP

Der Journalist Peter R. de Vries ist letztes Jahr im Juli mitten in Amsterdam erschossen worden

Fast einem Jahr nach dem Mord des niederländischen Journalisten Peter R. de Vries gibt es neue Erkenntnisse. Wie die Amsterdamer Tageszeitung „Het Parool“ am Montag mitteilte, haben Ermittler einen möglichen Hintermann gefasst. Dabei handle es sich um einen 26-jährigen Polen. Die Staatsanwaltschaft bestätigte gegenüber Reportern die Festnahme. Der 26-Jährige ist der dritte Verdächtige in dem Fall. Der Journalist de Vries war im Juli 2021 mitten im Amsterdam erschossen werden – er war erst 64 Jahre alt.

Zwei der mutmaßlichen Täter wurden kurz nach der Tat festgenommen. Ihnen droht lebenslange Haft. Das Urteil soll am 14.Juli verkündet werden. Bei den beiden Männern war ein Telefon sichergestellt worden. Die Daten des Mobilgeräts zeigten, dass eine bisher nicht bekannte Person direkte Anweisungen zum Mord erteilt hatte. Diese Person soll nun der festgenommene Pole sein, wie Medien schreiben.

Der vorbestrafte Mann sitzt Medienberichten zufolge bereits seit Oktober wegen eines anderen Falls in Haft. Er soll nach Informationen von „Het Parool“ eine direkte Verbindung zum mutmaßlichen Chef der berüchtigten Drogenbande – Ridouan Taghi – haben.

Die Ermittler gehen davon aus, dass Taghi der Auftragsgeber des Mordes war. Der niederländische Journalist war Vertrauensperson des Kronzeugen, der Taghi und seine Bande vor Gericht schwer belastete. Zuvor waren auch bereits der Bruder und der Anwalt des Kronzeugen ermordet worden.

 

APA/ Red.

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