Skip to content. | Skip to navigation

Thomas Schwabl, Gründer und Geschäftsführer von Marketagent.com

 

Marktforscher setzen aufs Smartphone

 

Die Verschiebung von Online zu Mobile Research kommt keineswegs überraschend und hat sich bereits über die letzten fünf Jahre abgezeichnet. Für die Forscher ist dieses neue Endgerät aber nicht nur ein kleinerer Bildschirm, der in der Hosentasche verschwindet und überall dabei ist, die Auswirkungen auf den Studienaufbau sind entsprechend tiefgreifender. Responsive Design, also dass alle Fragebögen automatisiert auf die jeweilige Bildschirmgröße optimiert ausgeliefert werden, ist bereits heute Grundvoraussetzung, um den verschiedenen Eingabegeräten Rechnung zu tragen. Tatsächlich bedarf es aber einer umfassenden Analyse der mobilen Nutzungsgewohnheiten, um Meinungen und Motive mittels Handy einzufangen.

 

Eine Analyse von rund 830.000 Interviews über die Marketagent.com Online Research-Plattform zeigt, dass der Anteil der Interviews per Smartphone seit dem Jahr 2016 massiv zugenommen hat. Während vor zwei Jahren noch rund 12 Prozent aller digitalen Interviews via Handy durchgeführt wurden, liegen wir heute bei knapp 47 Prozent. Diese Entwicklung wird sich in den nächsten Jahren noch zuspitzen, so Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com. Wir gehen davon aus, dass in zwei bis drei Jahren der mobile Anteil bei 80 Prozent liegen wird. „Mobile first“ ist insofern kein Lippenbekenntnis, sondern unabdingbare Voraussetzung für ein innovatives Markt- und Meinungsforschungsinstitut.

Bildcredit: Paul Kolp / Marketagent.com