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Mischkulanzen*

Seit das erste Heft am 24.1.1984 auf den Markt kam, liefern wir mit wahrhaftigen, ungeschönten und angstfreien Berichten das allmonatliche Informations-Mischmasch. Mit dieser Ausgabe feiern wir den 700. ExtraDienst.
© Privat

* Unter einer Mischkulanz versteht man – nicht erst seit „Quiz 21“ des legendären Rudolf Hornegg – ein Gemisch, eine Mischung, bisweilen auch ein Durcheinander. 

Wir, die alten Haudegen der Medienbranche, haben so unsere Prägungen. Und fragt man nach der Initialzündung und nach den Vorbildern – jeder von uns kann da spannende vorweisen: 

Mir war es wohl in die Wiege gelegt, dass ich irgendwann einmal etwas mit „dem geschriebenen Wort“ zu tun haben werde. Meine Großtante, sie hörte auf den unaussprechlichen Namen Theresia Frtyal, war Chefbibliothekarin in Döbling. Also verbrachte ich bei der guten Tante ungezählte Stunden in der Gesellschaft zigtausender Bücher. Und hielt mich natürlich nicht an die von ihr säuberlich vorgeschriebenen Leselisten, die für einen Vierzehnjährigen ihrer Meinung nach „passend“ waren. Sondern stahl mich in die verbotenen Abteilungen und studierte „Der Tiger Akbar“. Und da ging’s um ganz schön viel schwülstige Erotik. Als ich dann Oscar Wilde, Somerset Maugham, Franz Kafka und Thomas Mann entdeckte – eine ganz schöne Bandbreite (auch stilstisch) –, war es um mich geschehen. 

Zu Hause ging’s weiter mit leichter Kost. Mit Reader’s Digest. Und dort gab es eine Kolumne, die mir besonders gut gefiel: Sie hieß „Ansichten und Einsichten“. Ich verstand sehr früh, dass es in diesem Leben, will man, dass einem jemand zuhört, nur darum geht, kurz, knapp, knackig und artikuliert (s)eine Meinung zu äußern. Und die sollte fundiert sein. 

Später habe ich dann auf einer anderen Ebene gelernt, wie wichtig es ist, den anderen einige Schritte voraus zu sein. Zuerst von meinem Großonkel, der Schachmeister war, und meinem Vater, die mich beide stets vernichtend beim königlichen Spiel schlugen (weil sie mir immer etliche Züge voraus waren). Und im mittleren Lebensalter beim Pokerspielen. Wenn du ein Pocket-Paar hast und raist und in einer frühen Position bist, dann musst du dir immer überlegen, dass hinter dir ein anderer Spieler am Tisch auch gute Karten hat und „all in“ geht. Sprich – alle seine Chips riskiert. Und du solltest deinen Einsatz nur dann erhöhen, wenn deine Karten so gut sind, dass du bereit bist, alle deine Chips für diese Hand zu riskieren.

Was einfach klingt, wurde eine Lebensweisheit, die mich über all die Zeiten begleitet hat. Ich habe dann versagt, wenn ich nicht weit genug vorausgedacht habe. Habe dann meine größten Niederlagen einstecken müssen, wenn ich unüberlegt, emotional, aus dem Bauch heraus, aus Liebe, Wut, Torheit oder Tollerei Handlungen und unüberlegte Wörter (ein)gesetzt habe. Und habe dort Erfolg gehabt, wo ich sorgfältig, vorausdenkend, überlegt und trotzdem mit klaren, gern auch bisweilen drastischen Formulierungen das auf den Punkt gebracht habe, was Sache ist. Zumindest sehe ich die Sache mit 66 so… Sohin also auch diesmal allerlei Vermischtes. 

*  *  *

Kaum hatte der Pandemie-Wahnsinn begonnen, war mir klar – während die jetzt alle in vulkanisierter Erstarrungs-Angst nach dem Ausbruch verharren, entsteht eine große Chance: All die Menschen zu Hause, die jetzt unheimlich viel Zeit haben, unheimlich viel in den sozialen Medien dahinwurschteln, alles Mögliche internetmäßig aufsaugen, wozu früher keine Zeit war, könnte man jetzt leichter, intensiver und nachhaltiger erreichen als je zuvor. Medial und werblich. Also schlug ich dem Vorstand eines befreundeten Unternehmens, das in der Facility-Branche tätig ist und sich mit Reinigung, Objektbetreuung, Sicherheit und dergleichen beschäftigt, vor, jetzt sofort mit einer großen Werbekampagne loszulegen. Ich wusste: In solchen Momenten kannst du deine Mitbewerber abhängen. 

Ich tat natürlich auch alles in meinem eigenen Unternehmen, um diese Erkenntnis umzusetzen. Praktisch über Nacht überarbeiteten wir unsere Internetauftritte. Stellten Newsreader mit den kompletten Heften ins Netz, damit auch alle Inserate zu sehen waren. Nicht nur der redaktionelle Content. Dies selbstverständlich gratis. Das musste geschehen, bevor die Inserenten draufkamen, dass der Werbewert ihrer Einschaltungen in Zeiten wie diesen drastisch geschmälert ist: Denn wenn 95 Prozent derer, die wir mit der Zusendung der Zeitschriften in den Büros, Agenturen, Redaktionen, Unternehmen in Normalzeiten erreichen, plötzlich im Home Office sind, dann werden die die Zeitschrift leider gar nicht in die Hand bekommen. Also – Newsreader. Und es galt, Privatadressen zu recherchieren. Ein mühevolles Unterfangen. Dazu gab ich die Losung aus, sich von der Angst (geben Sie’s zu, sie hat uns allen die Herzen, die Seelen und die Gehirne ordentlich eingeschnürt) nicht unterkriegen zu lassen, besonders hart zu arbeiten. Unser Team – wir haben keinerlei Förderungen beantragt – hat das aufgenommen und fein umgesetzt.

Doch zurück zu meiner Facility-Lösung. Das von mir betreute Unternehmen lehnte ab. Man sei in Umstrukturierungen, stelle sich neu auf, habe kein Budget, müsse mit der Corona-Krise zurechtkommen. Forget it, Mr. Mucha.

Wenige Tage danach – so habe ich jetzt recherchiert – hat die Firma Attensam genau das umgesetzt, was mir vorschwebte. In unserer diesmaligen Titelgeschichte, die sich mit spektakulären Corona-Kampagnen beschäftigt, haben wir – in einer zwar nicht repräsentativen, aber repräsentablen – Umfrage in der Branche abgefragt, welche Kampagne am besten ankam. Die Antwort: Natürlich die Kampagne des Bundeskanzleramtes „Schau auf dich, schau auf mich“, die mit 15 Millionen Euro die größte österreichische Werbekampagne aller Zeiten war und nicht nur das ganze Land veränderte, sondern ihrem Betreiber, dem Bundeskanzler, sagenhafte Zustimmungswerte bescherte und – die Attensam-Werbung. Ich hoffe, mein Klient beißt sich jetzt ordentlich in den Hintern.

*  *  *

In den Hintern gebissen dürfte sich auch jener Mitarbeiter von mir haben, der sich nichts dabei dachte, als er ein 55×42 mm großes Foto von einer Corona-Bettstatt aus der ORF-Isolations-Redaktion in unser Wrabetz-Interview ins vorletzte Heft setzte. Ohne den Urheber schriftlich um Erlaubnis zu fragen. Das Foto von einem Bett, das laut unseren Recherchen 64 Euro kostet, hatte freilich ein gewisser Armin Wolf geschossen. „Hochprofessionell“ mit seiner Handykamera. Und für dieses Foto, das in fast allen Tageszeitungen des Landes (natürlich kostenfrei) gebracht wurde, hat uns besagter Armin Wolf 300 Euro verrechnet. Sie lesen richtig: Wir bringen ein vierseitiges Interview mit dem ORF-Generaldirektor, loben den Österreichischen Rundfunk als wesentlichstes Informationsmedium des Landes aus, versuchen, der größten Medienorgel, die schwere Werbeeinbrüche hat, dabei zu helfen, dass ihre Aufträge wieder ins Lot geraten, und bringen einen Lob-Bericht  über den aktuellen Dienst. Dessen Anchorman Armin Wolf ist. Und bekommen zum „Dank“ dafür als Fachzeitschriften-Verlag, der von der Corona-Krise am meisten getroffen ist (weil wir die größte Hotel-, die größte Reise- und die größte Tourismuszeitung des Landes betreiben, die natürlich in Zeiten wie diesen schwer auf dem Boden liegen) ein 300-Euro-Honorar für ein Handy-Foto übermittelt. 

Der entsprechende Mailverkehr mit Wolf entlarvt den Mann als das, was er ist: Schlicht ein Neidhammel. Das hat er schon öfter bewiesen, wenn er in seinen sozialen Netzwerken larmoyiert hat, dass ich einen Rolls, ein Schloss in Kärnten und eine Villa in Saint-Tropez habe. Worauf die ihm Angetraute dann via Twitter mit den tollen Kindern, die die beiden stattdessen hätten, replizierte. So, als würde das eine das andere ausschließen. Aber sei’s drum. Diesmal hat Wolf schlussendlich auf die Überweisung auf sein Konto verzichtet und eingeräumt, dass ich die 300 Euro der Caritas spenden sollte. Ist geschehen. Aber nicht deshalb, weil dem Missgünstling der Neid aus der Feder träufelte, als er schrieb: „Dann tanken’s Ihr Boot halt einmal weniger, Herr Mucha.“ Meine Yacht dürfte größer sein, als Wolfs Berechnung befürchtet: Einmal volltanken kostet 1800. Und nicht lumpige drei Hunderter, Herr Wolf…

Dass der ORF die Corona-Krise bis dato ohne einen einzigen Vorfall und ohne irgendwelche Störungen in seinem Produktions- und Sendeablauf überstand, ist einem Mann zu verdanken: dem mittlerweile wohl mächtigsten Mann hinter Wrabetz, der die Funktion „Leiter Konzernsicherheit“ trägt. Einem ehemaligen Gendarm aus dem Burgenland, der nicht nur zu den meistgefürchteten, sondern auch zu den bestvernetzten Managern im ORF zählt: Pius Strobl. Sein „Coronakrise 2020“-Papier, Erkenntnisse und Betriebskonzepte für drei bis sechs Monate, dazu seine Arbeitspapiere „Isolationsbereiche“, „Sonderbetrieb“ und „Home Office-Regelung“ haben den ORF gerettet. Wussten Sie, dass 20 ORF-Mitarbeiter an Corona erkrankt waren? Strobl sei Dank kamen die nie in das abgeschirmte Allerheiligste, sondern übertauchten das Virus in häuslicher Isolation. Sohin kann Strobl getrost als der Held des ORF bezeichnet werden. Auch wenn Wrabetz sagt, dass es gut ist, einen „scharfen Hund“ wie ihn an seiner Seite zu haben, der dann halt gelegentlich von ihm eingebremst werden müsse (und der Generaldirektor spielt damit wohl darauf an, dass Strobl noch immer über polizeiliche Durchsetzungskraft verfügt), ändert das nichts daran, dass die Karriere dieses Mannes steil nach oben verläuft. Ist das der nächste ORF-General?

*  *  *

Derselbe Wolf, der nicht zimperlich ist, wenn es um die Bemessungsgrundlage eines Handyfotos geht, schweigt ganz still, wenn eine üble braune Formulierung in seinem Studio einem seiner Gäste furzmäßig entgleitet: „Wir Künstler sind durch den Rost gefallen“, formulierte Lukas Resetarits in einem Lamento in der ZIB 2, wo er die – mittlerweile aus ihrem Amt ausgeschiedene – armselige Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek attackierte. Die Sache hat nur einen Haken: „Bis zur Vergasung“, „durch den Rost gefallen“ und ähnliche Formulierungen haben einen schrecklichen Hautgout. Und da wir – siehe eingangs erwähnte Einsicht – genau nachdenken sollten, bevor wir gewisse Formulierungen wählen, hätte ich mir von einem Armin Wolf irgendeine Reaktion darauf erwartet. Tatsächlich stammt die Formulierung aus dem Mittelalter, bekam aber durch die Ermordung von sechs Millionen Juden durch die Nazis eine neue Bedeutungsdimension. Und sollte heutzutage keinesfalls mehr benutzt werden. Und damit Sie nicht glauben, dass das, was jetzt hier kursiv gestanden ist, von mir stammt: Dabei handelt es sich um eine wortwörtliche Zitierung aus der Tageszeitung Österreich, die ja nicht gerade als Ausbund sorgfältigster Artikulierung gilt, wenn man Boulevard und seine Diktion vorsichtig umschreiben möchte. 

Und wenn die das wissen – dann weiß das ein Wolf auch. Der reagierte aber nicht darauf. Also habe ich ihn öffentlich gefragt, ob er gestört ist… Denn immerhin handelte es sich bei besagtem Interview um eine Aufzeichnung. Man hätte also diese Passage schneiden können. Oder mit irgendeinem erklärenden Satz für das p.t. Publikum des Österreichischen Rundfunks klarstellen können, dass es hier eine Verbal-Entgleisung gab. In einem Gespräch mit dem ORF-Generaldirektor einige Tage später hat der dann klargestellt, dass man darüber diskutiert hätte, Resetarits aber unverdächtig für die Verbreitung von braunem Gedankengut sei und man deshalb keine Veranlassung gesehen hätte, zu reagieren. Lieber Alex Wrabetz: Du als Sozialdemokrat, als jemand, der auf ORF III dafür sorgt, dass es so etwas wie eine Vergangenheits-Aufarbeitung gibt, einer, der Vorbildliches hierzulande in Sachen Zeitgeschichte leistet: Wenn also einem Resetarits Unfassbares über die Lippen gleitet (in einem Punkt bin ich ja deiner Meinung – dem ist das herausgerutscht, und dem ist das sicher weder absichtlich noch vorsätzlich noch in brauner Manier passiert), dann ist das eine lässliche Sünde?

Ich empfehle jedem, der sich mit diesem Thema beschäftigt, auf meiner Facebook-Page sich die widerlichen Postings von angebräunten Meinungsmachern durchzulesen, die von mir fordern, dass ich den Mund halten soll, dass ich mich bei solchen Sachen nicht aufregen soll, dass ich ewiggestrig bin, dass endlich eine Ruhe sein muss und dass wir den Mantel des Verschweigens über diese schreckliche Zeit breiten sollten. Nein, ich werde mich nicht einschüchtern lassen. Nicht schweigen.

Wohlgemerkt, die Postings, die bei mir zu lesen sind, sind nur jene, die noch halbwegs erträglich sind. Die unerträglichen braunen Hasstiraden, die Beschimpfungen, die Untergriffe und die Drohungen habe ich gelöscht. Und die widerwärtigen Verfasser gesperrt.

Und wenige Tage später lese ich dann, dass Neonazismus, antisemitische Gesinnung und braune Netz-Gehässigkeiten in Österreich mehr sprießen denn je zuvor.

Am besten hat darauf Dr. Georg Zanger reagiert, der meinte: „Univ. Prof. Dr. Ruth Wodak schrieb schon im Jahr 2000: Es gibt im Alltagsdiskurs auch unbewusst verwendete Rassismen und Ausgrenzungen bzw. auch gedankenlose oder auf Unkenntnis beruhende Wahl von NS-Jargon (‚durch den Rost fallen‘ , ‚bis zur Vergasung‘ usw.). Solche Wendungen sind in der Nazizeit schon in den öffentlichen Diskurs eingegangen und werden unbedacht und unreflektiert weitergegeben und gebraucht. Laut dem Leitfaden für einen nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch des österreichischen Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit sollen solche Wendungen nicht mehr verwendet werden. Resetarits ist von jedem Verdacht erhaben. Er hat unbedacht gesprochen. Der ORF ist an das Objektivitätsgebot gebunden. Der ORF hätte sich auch aufgrund seines Sendeauftrages sofort von dieser Redewendung distanzieren müssen.“ 

*  *  *

Apropos Poster gelöscht und gesperrt: Ein gutes Dutzend Standard-Poster, die mich wieder einmal unter Pseudonym beschimpft, verbrecherischer Handlungen geziehen oder verleumdet haben, haben nun Post von unserem Anwalt bekommen. Die ersten haben bereits gezahlt. Lügen und Beleidigungen wie „Verbrecher“, „Erpresser“, „Arschloch“ etc. schlagen mit 1500 Euro zu Buche, dazu kommt – in der gütlichen Version – ein Honorar von 500 Euro für unseren Anwalt.

Ich bin sehr dankbar, dass auf meinem Konto dieser Tage ganz ordentlich die Kasse klingelt. Amüsant: Wenn einem die anonymen Verfasser persönlich bekannt sind, die dann auf die Knie fallen, sich entschuldigen und um Ratenzahlung betteln, weil sie pleite sind… 

In diesem Zusammenhang hat sich eine weitere interessante Rechtsfrage ergeben: Der Standard hatte auf unsere Anwaltsschreiben und in Erkenntnis, dass es sich hier um rechtlich relevante Hass-Äußerungen der Poster handelte, die ihm bekannt gegebenen Daten herausgerückt. Doch in einigen Fällen stellten sich die als Lug und Trug heraus. Falsche Wohnadresse, keine Telefonnummer, kein echter Name – Fake-Accounts. Also haben wir den Standard in die Pflicht genommen und mitgeteilt, dass wir entweder den Ersatz der von uns geforderten Wiedergutmachung in diesen Fällen beim Standard direkt geltend machen werden (weil er ja seiner Sorgfaltspflicht der Erhebung ordentlicher Daten offenkundig nicht nachgekommen ist) und er sohin für den uns entgangenen Schaden, den wir nicht beim Urheber geltend machen können, haftet. Oder in eventu die echten Daten der falschen Poster-Fuffziger binnen kurzer Frist bekannt zu geben.

Sollte der Standard darauf nicht eingehen, werden wir das bis zum OGH ausfechten. Weil ich es für ein wichtiges Präjudiz halte, dass diesbezüglich Rechtssicherheit herrscht. Und dass jeder, der eine Seite betreibt, für jene, die auf seiner Page andere Leute diffamieren, beschimpfen oder belästigen, haftbar gemacht werden soll.

Mit dem Geld konnte ich etwas – wie ich meine – sehr Wertvolles tun. Ich habe es in den Start einer neuen Aktivität gesetzt, die Künstlern in Zeiten wie diesen helfen soll. Sie heißt „kunstspricht.at“. Wie das funktioniert, lesen Sie in einer Anzeige auf Seite 69. 

Die Page, das Betreiben derselben, das Aufstellen von Partnern unter der Mitwirkung einer Heerschar von Unterstützern (es werden täglich mehr, und ich freue mich immens über diesen Erfolg), ist das Geschenk, das ich mir zur 700. Jubiläums-Ausgabe selber gemacht habe. Und es beweist, dass man auch aus Strafgeldern für Beschimpfungen auf der lachsfarbenen Giftspritzer-Plattform mit ein bisschen Kreativität plötzlich etwas ganz Tolles und Positives machen kann. Und das Geld vervielfachen kann: Denn zu Redaktionsschluss hatten wir schon über 50.000 auf unserem Hilfskonto. 

Ob wir die 750. Ausgabe noch feiern können? Nun, als einer, der vom Virus Medien-Machen rettungslos und unheilbar befallen ist, glaube ich fest daran. 

Herzlichst Ihr

Christian W. Mucha

Herausgeber

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