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US-Senatoren stellen Sozialen Medien die Rute ins Fenster

 

US-Abgeordnete orten in Sozialen Medien eine Gefahr für die freie Gesellschaft

 

Soziale Medien, Google-Dienste und mangelhafter Datenschutz sind eine zunehmende Gefahr für die freie Gesellschaft. Das fürchten hochrangige US-Senatoren aus dem Geheimdienste-Ausschuss. Der Republikanische Vorsitzende Richard Burr sprach bei einer Anhörung am Mittwoch von einer "Gefahr für unsere Demokratie", sein Demokratischer Stellvertreter Mark Warner fürchtete eine neue Generation von Desinformationskampagnen auf Grundlage erhackter Daten. Der prominente Demokrat Ron Wyden sieht Datenschutz als vorrangiges Thema der Nationalen Sicherheit.

 

Facebooks Chief Operating Officer Sheryl Sandberg und Twitter-Chef Jack Dorsey pflichteten Wyden unumwunden zu. Dorsey gestand ein, dass Twitter "unvorbereitet und schlecht ausgerüstet" von der Entwicklung Sozialer Medien überrascht wurde. "Missbrauch, Belästigung, Troll-Armeen, Propaganda durch Bots und koordinierte Menschen, Desinformationskampagnen, entzweiende Filterblasen – das ist kein gesunder öffentlicher Raum." Sandberg setzte auf die Erwähnung diverser Maßnahmen bei Facebook, die Aufzählung von Statistiken, und die bereits seit Jahren von Facebook bekannten Besserungsgelöbnisse. 

Bildcredit: pixabay