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Mehrheit für Amazon-Gewerkschaft

Nach aktuellem Auszählungsstand einer Wahl im New Yorker Logistikzentrum dürften sich die Mitarbeiter zu einer Gewerkschaft zusammenschließen
©unsplash

Nachdem sich die Mitarbeiter einiger Starbucks-Filialen zusammenschlossen, scheint selbiges nun auch bei Amazon zu passieren

Der Online-Versandhandel Amazon – als zweitgrößter Arbeitgeber der USA – hat bisher immer verhindert, dass sich Logistikzentren gewerkschaftlich organisieren. Zum einen durch die Zahlung höherer Löhne sowie Boni in Zeiten des Arbeitskräftemangels, aber auch durch öffentliche Kritik an der Arbeit von Gewerkschaften. Nun scheint sich aber etwas zu tun: Bei Amazon in New York fand eine Wahl statt, ob die Mitarbeiter des Logistikzentrums sich zu einer Gewerkschaft zusammenschließen möchten. Aktuell läuft die Auszählung der Stimmen, jedoch zeichnet sich bereits jetzt eine Mehrheit ab. Von den bisher ausgezählten 2.700 Wahlzetteln stimmten demnach 57 Prozent der Mitarbeiter dafür.

Wie viele Mitarbeiter sich tatsächlich an der Abstimmung beteiligten, ist bislang unklar. Im Laufe des heutigen Freitags wird das Endergebnis erwartet. „Bis zu diesem Punkt zu kommen, ist bereits Geschichte“, sagte Gewerkschafter Christian Smalls.

Zeitgleich zur Wahl in New York findet zudem eine in Bessemer im US-Bundesstaat Alabama statt. Hier sieht es nach aktuellem Auszählungsstand allerdings nach einer Niederlage für die Gewerkschaften aus. Vor einem Jahr wurde dort schon einmal abgestimmt, jedoch musste die Wahl wiederholt werden, weil Amazon unangemessen in die Wahl eingriff.

APA/Red.

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