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Das Europaparlament macht Regeln für digitale Jobs fest

 

EU-Parlament pocht auf klare Berufsregeln im Digitalbereich

 

Der Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten des EU-Parlaments hat die Position der Abgeordneten zu einem Richtlinienvorschlag abgesteckt, mit dem die EU-Kommission gegen digitale Billigjobs vorgehen will. Geht es nach den Abgeordneten, sollen etwa auch Beschäftigte mit "atypischen" Verträgen wie Crowd- und Clickworker ihre Rechte auf transparente und verlässliche Arbeitsbedingungen einfacher wahrnehmen können. Sie erhalten dem Plan nach etwa einen Anspruch darauf, zu Beginn ihrer Anstellung schriftlich über Details aus dem Beschäftigungsverhältnis wie garantiert bezahlte Arbeitsstunden informiert zu werden.

 

Der Richtlinienvorschlag schließt Online-Plattformen wie Amazons "Mechanical Turk", Deliveroo oder Uber mit ein. Der Ausschuss hat zugleich grünes Licht für den Start von Verhandlungen mit dem EU-Ministerrat und der Kommission gegeben, um die Details des Normenwerks abzuklären.

Bildcredit: pixabay