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Mediengipfel startet

Heute geben sich Medienmanager ein Stelldichein bei Ministerin Susanne Raab. Es geht um nichts geringeres als die Neuordnung der Medienförderung.
BKA/Christoph Dunker

Ministerin Susanne Raab lädt zum Mediengipfel

Ein bisschen Presseförderung, jede Menge Inserate von öffentlichen Stellen. So lief die Unterstützung der heimischen Printmedien bisher. Und, wie im Herbst bekannt wurde: Lässt man sich mit der Politik auf Deals ein, könnte auch mehr Inseratengeld fließen. Der Aufschrei dieser auch bis dahin nicht völlig unbekannten Tatsache ließ nicht lange auf sich warten. Er kam zuerst von jenen, die mit weniger Inseratengeld von politiknahen Organisationen, Vereinen, Verbänden oder Firmen auskommen mussten. Trotzdem folgte er nicht zu unrecht.

Und immerhin scheint er ja auch etwas zu bewirken. Denn nun liegt das Ansinnen der Regierung auf den Tisch, nicht nur die Presseförderung, sondern die gesamte Medienförderung neu zu ordnen. Und dabei für mehr Transparenz zu sorgen.

Der erste Ministerratsvorschlag aus dem Jänner sieht unter anderem strengere Regeln und mehr Transparenz bei Inseratenschaltungen vor. Zugleich versucht man sich an einer einheitlichen Medienförderung.

Die Ideen sollen nun mit Vertretern der Medienbranche, der Wissenschaft sowie der politischen Parteien diskutiert werden. Als erstes sind nun also die Medienvertreter geladen Da finden sich neben ORF-General Roland Weißmann unter anderem VÖZ-Präsident Markus Mair oder Krone-Herausgeber Christoph Dichand ein.

Zu verteilen gibt es heuer übrigens auch wieder einiges. Neben 8,9 Mio. Euro Presseförderung auch 20 Mio. Privatrundfunkförderung. Für die nichtkommerziellen Rundfunkbetreiber sind 3 Mio. Euro vorgesehen. Und oben drauf gibt es 2022 noch 54 Mio. Euro Digitaltransformationsförderung. Die kommt wiederum in erster Linie den traditionellen Medien zugute, um ihren digitalen Vertrieb zu stärken. In den Folgejahren soll dieser Topf mit 20 Mio. Euro gefüllt werden.

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