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Medienbranche: Akut 40 Millionen weg

Wen’s in der Medienbranche am schärfsten getroffen hat.
© Pixabay

Zeitschriften

Das Coronavirus trifft die Komunnikationsbranche mit voller Härte: Es sieht so aus, als hätte die Tageszeitung „Der Standard“ im Moment die meisten Probleme: Offenkundig gibt es beim lachsfarbenen Großformat keine Rücklagen. So gab es diverse Anfragen, ob man die Gehaltszahlungen auf monatlich rückwirkend umstellen könnte. Beim „Standard“ gebe es darüber hinausgehend extrem hohe Personalkosten, eine gewaltige Mannschaft, wo man derzeit versucht, die entsprechenden Ausgaben herunterzufahren. Fast unmöglich, wie ein Insider ExtraDienst verrät! Aber auch der Wirtschaftsverlag kämpft massiv. Bei Oe24 behilft man sich mit Kurzarbeit, und in der Kronen Zeitung verbreitet Monika Fuhrheer gute Laune: Man werde so lange durchhalten, solange das notwendig sei. Sie befinde sich im Büro, aber, sie fühle sich gut: „in dem Stockwerk, wo ich bin – bin ich die Einzige …“. Hingegen fuhrwerkt Society-Reporter Norman Schentz aus dem Homeoffice und meint: „Ich habe mich sehr dafür eingesetzt, dass mein Ressort weiter aktiv bleibt, obwohl man beim ORF die Seitenblicke stillgelegt hat.“ Zudem berichtet der Verband Österreichischer Zeitungsverleger (VÖZ) und sein Geschäftsführer Gerald Kluberger, dass im Moment etwa 40 Prozent der Aufträge storniert werden. Da geht es um eine Summe von rund 40 Millionen Euro akut. Faktum ist: Die Medienbranche befindet sich in fliegender Auflösung, aber alle arbeiten rund um die Uhr daran, um die Betriebe, so gut es geht, aufrechtzuerhalten…. cwm

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