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„Medienbildung“ Pflicht an Schulen

Ab Herbst sollen Lehrinhalten rund um Medienkompetenz verpflichtend werden
© Unsplash

Schuld an manchen Defiziten der digitalen Kompetenzen an Schulen sei auch die mangelnde Akzeptanz seitens der Lehrkräfte

Die Herausforderungen der heutigen Jugend – vor allem in virtuellen Sphären – sind vielseitig und alles andere als transparent. Aus diesem Grund soll ab Herbst diesen Jahres der Pflichtgegenstand „Digitale Grundbildung“ an den AHS und an Neuen Mittelschulen angeboten werden. Ein Jahr später soll ein passendes „Medienbildungsprogramm“ auch an Volksschulen eingearbeitet werden. 2018 wurde schon die Digitale Grundbildung an Neuen Mittelschulen und AHS-Unterstufen eigeführt. Die Umsetzung war den Schulen überlassen und wurde ohne Benotung geführt. Die Inhalte konnten schon in bestehenden Unterrichtsfächern eingebaut werden. Alternativ konnte ein anderes Fach pro Woche um diese Stunde reduziert werden. Hier musste sich das Lehrpersonal absprechen, wer und wie die Inhalte im Unterricht eingebaut werden.

Laptops und Tablets an Schulen

die Auslierfung von Laptops und Tablets an Schulen soll den Schüler*innen einen sicheren Umgang mit den Endgeräten gelehrt werden. Auch die Lehrenden sind in dieser Initiative inkludiert. Laut Bundesminisetrium für Bildung, Wissenschaft und Forschung haben im ersten Jahr dieser Aktion 93 Prozent aller österreichischen Schulen mitgemacht.

Distance-Learning als Wegbereiter

Der virtuelle pandemiebedingte Unterricht der letzten Jahren habe einen Schub in die DIgitalisierung des Schulsystems veranlasst. Auch Fprtbildung im Bereich Digitalisierung ist gefragt. Über 50.000 Personen sollen freiwillig an der „Virtuellen Pädagogischen Hochschule“ teilgenommen haben.

Die Fächer Informatische Bildung und Medienbildung sind zwar inhaltlich noch nicht klar definitiert. Ab 2023 sollen sie aber ab der ersten Klasse Volksschule im Lehrplan inkludiert werden.

Defizite in der digitalen Kompetenz

Pisa-Studien messen immer wieder die digitale Kompetenz an europäischen Schulen. Der nächste Pisa-Termin steht erst 2025 an.  Aktuelle Momentaufnhame gibt es jedoch schon. Dank der Fujitsu-Studie Program for International Digital Skills Assessment. Soweit sinddei Ergebnisse ernüchternd und zeugen von Defiziten bei der Vermittlung digitaler Kompetenzen an Schulen. Grund dafür: fehlende Akzeptanz der Lehrkräfte, kein Fokus auf digitale Medien im Schulalltag und mangelnde Vermittlung vom verantwortungsvollen Verhlatn im Internet. Im Allgemeinen zeigt die Studie einen akuten Verbesserungsbedarf.

APA/Red.

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