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Lilli Hollein neue MAK-Generaldirektorin

„Die Rolle von angewandter Kunst und Design war nie wichtiger als heute“
© Katharina Gossow/MAK

Seit 1. September 2021 im Amt: Lilli Hollein

Zentrale Anliegen für das traditionsreiche Haus am Wiener Stubenring weiß die neue Generaldirektorin Lilli Hollein aus eigener Sicht einige zu nennen: Diversität und Öffnung für ein breites Publikum, innovative Vermittlungskonzepte, vielstimmiger Austausch, forcierte feministische, dafür weniger eurozentristische Blickwinkel sowie Offenheit für popkulturelle Themen. Als neue Chefin der Einrichtung hat sie nun die Gelegenheit zur Umsetzung. Stichtag für ihren Amtsantritt ist der 1. September 2021. Hollein übernimmt die Generaldirektion und wissenschaftliche Geschäftsführung des MAK gemeinsam mit der wirtschaftlichen Geschäftsführerin Teresa-Mitterlehner-Marchesani.

MAK als Brücke mit Potenzial

Mit seiner herausragenden, international bedeutenden Sammlung von Objekten aus – unter anderem – Kunsthandwerk, Kunst, Design, Grafik, Architektur und Mode spiegelt das MAK die Gestaltung unseres Lebensumfelds bis hin zu Alltagsgegenständen, die uns täglich umgeben. Diese besondere Position der über 150 Jahre gewachsenen MAK-Sammlung, die eine Brücke zwischen Kulturgeschichte und gegenwärtiger Lebens- und Produktwelt schafft, will Lilli Hollein stärken.

„Das MAK hat in besonderer Weise das Potenzial, ein demokratisches, offenes Angebot an ein diverses Publikum zu richten“, ist Hollein zudem überzeugt. Und weiters: „Vor diesem Hintergrund bewegen sich meine Überlegungen zur zukünftigen Ausrichtung des MAK an den drängenden, aktuell gesellschaftsrelevanten Themen unserer Gesellschaft: Integration und Diversität, Teilhabe und Gleichberechtigung, Umwelt und Innovation sowie Zukunftsfähigkeit.“ Nähere Details zu ihren Plänen für die kommenden Jahre wird Lilli Hollein in einer Pressekonferenz im Dezember bekanntgeben. Bis dahin bleibt unumstößlich: „Die Rolle von angewandter Kunst und Design war nie wichtiger als heute – davon bin ich überzeugt.“ APA/RED./CH

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