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Liensberger holt Sponsor-Gold

Der Sport-Sponsormarkt hat laut Marktforschungsinstitut Focus im vergangen Jahr mit einem Bruttowerbewert von rund 1,3 Mrd. Euro wieder das Vorkrisenniveau übertroffen.
Pixabay

Stärkstes Sponsor-Einzelereignis: Die Formel 1-WM in Spielberg

Das Volumen stieg um rund 25 Prozent gegenüber 2020 und um rund 14 Prozent gegenüber 2019. Werbespitzenreiterin 2021 war Ski-Fahrerin Katharina Liensberger, sie erreichte für ihre Sponsoren einen Werbewert von rund 4,9 Mio. Euro. Dahinter folgte der Ski-Fahrer Matthias Mayer mit 4,6 Mio. Euro.

Vom Gesamtvolumen des Werbewerts entfielen 902 Mio. Euro auf TV, 283 Mio. Euro auf Print und 116 Mio. auf Online-Bilder, wie Focus mitteilte. Mit 27 Prozent spülte der Alpine Ski-Weltcup den größten Anteil der Einnahmen in die Kassen, gefolgt von der Formel 1 mit 14 Prozent und der österreichischen Bundesliga mit 11 Prozent. Das werbestärkste Einzelevent war mit 18,9 Mio. Euro der Österreich-Grand-Prix der Formel 1 in Spielberg, gefolgt von der Herren-Abfahrt in Kitzbühel im Zuge des Alpinen Ski-Weltcup mit 17,2 Mio. Euro.

Liensberger hat ihren Sponsoren einen Werbewert von 4,9 Mio. Euro eingebracht und ist damit als erste Frau Werbespitzenreiterin. Dahinter folgten die Ski-Fahrer Mayer mit 4,6 Mio. Euro und Vincent Kriechmayr mit 4,5 Mio. Euro. Im Vorjahr 2020 führte das Ranking Dominic Thiem mit einem Werbewert von 8,9 Mio. Euro an. Er erreichte heuer Platz 5. Geworben wird vor allem auf Sportdressen, Kopfbedeckungen, und Einzelsportgeräten. Die Top-Sponsoren waren Audi, Red Bull und A1.

Die verschiedenen Sportarten sind in unterschiedlichem Ausmaß medial vertreten: Skifahren lag mit rund 34 Prozent an erster Stelle, Fußball stellte rund 26 Prozent, auf die Formel 1 entfielen rund 14 Prozent. Skifahren, Fußball, Formel 1 und Skispringen füllten gemeinsam rund 84 Prozent der Berichterstattung, die restlichen 16 Prozent teilten sich 82 weitere Sportarten. Erstmals wurde der Werbewert auch nach Geschlecht aufgeschlüsselt: Der Herrensport stellte 81,5 Prozent, auf den Damensport entfielen 18,5 Prozent. Damit ist der Damensport allerdings immerhin um rund 53 Prozent gewachsen, beim Herrensport ergab sich ein Plus von rund 16 Prozent.

 

apa

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