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Lenzing tritt Hygiene Austria Anteile an Palmers ab

Der börsenorientierte Faserhersteller Lenzing beteiligt sich nicht länger am Joint Venture zur Maskenproduktion mit Palmers.
©Pixabay

Lenzing AG zieht sich aus Maskenproduktion zurück.

Am Freitag teilte Lenzing mit, dass er mit Ende März alle eigenen Anteile an Hygiene Austria an Palmers übertragen hatte. Lenzing hatte 50,1% der Anteile. Nun ist Palmers zu 100% Eigentümer der Gesellschaft. Aus einer Presseaussendung von Lenzing ist zu entnehmen, dass beide Partner sich auf die Übertragung von Lenzing auf Palmers geeinigt haben. Vorerst verzichtet Lenzing auf einen entsprechenden Kaufpreis, um so den gründungskonformen Fortbestand zu gewährleisten. Palmers soll dadurch die Möglichkeit haben die Gesellschaft mit weiteren Finanzmitteln auszustatten. Hygiene Austria geriet in Folge einer Hausdurchsuchung und Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) massiv unter Druck. Die Firma gestand ein, Masken mit „Made in Austria“ beworben zu haben, die zum Teil aus China stammten. Auch die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wurden kritisiert.

APA/red

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