Skip to content. | Skip to navigation

Der Handelsverband entwickelte Richtlinien zum grenzenlosen Verkauf

 

Der Handelsverband entwickelt Richtlinien zu Geoblocking-Verordnung

 

Der österreichische Handelsverband hat drei Monate vor dem Start der Geoblocking-Verordnung in Kooperation mit dem Handelsverband Deutschland (HDE) einen detaillierten Geoblocking Leitfaden entwickelt. Die Verordnung (EU) 2018/302 über Maßnahmen gegen ungerechtfertigtes Geoblocking und andere Formen der Diskriminierung aufgrund der Staatsangehörigkeit, des Wohnsitzes oder des Ortes der Niederlassung – kurz: Geoblocking-Verordnung – verbietet die differenzierte Behandlung von Verbrauchern und u.U. auch von Unternehmen, wegen ihrer Nationalität, ihres Wohnortes oder des Ortes ihrer Niederlassung.

 

Online-Shops ebenso wie stationäre Händler sind direkt von der Verordnung betroffen, da sie einen Kauf durch einen Kunden nicht länger auf Basis seiner Nationalität oder seines Wohnortes ablehnen dürfen. "Während damit zwar ausdrücklich keine Lieferverpflichtung einhergeht, wird de facto ein Kontrahierungszwang geschaffen. Kunden aus anderen Teilen des Europäischen Wirtschaftsraums sollen in der Lage sein, unter exakt denselben Bedingungen einzukaufen wie lokale Kunden", erklärt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.

 

Der vollständige, 23-seitige Leitfaden mit detaillierten rechtlichen Informationen und zahlreichen Praxis-Beispielen ist ab sofort kostenfrei auf der Handelsverband Online-Plattform RETAIL 24/7 abrufbar.

Bildcredit: pixabay