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Kulturjournalist und Autor Thomas Jorda gestorben

Der "Mann mit starkem Charakter und klarer Meinung“ starb im 61. Lebensjahr.
© NÖN

Jorda hatte mit 18 Jahren neben dem Studium bei den NÖN begonnen, die wenig später seine endgültige berufliche Heimat wurde

Kulturjournalist und Autor Thomas Jorda ist tot. Nach Angaben der „NÖN“ („Niederösterreichische Nachrichten“), wo er ab 1986 als angestellter Redakteur tätig war, starb der Badener am Montag nach langer schwerer Krankheit im 61. Lebensjahr. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) würdigte den Szeneexperten in einer Aussendung als „Mann mit starkem Charakter und klarer Meinung“.

Jorda hatte mit 18 Jahren neben dem Studium bei den NÖN begonnen, die nach zwei Jahren als Religionslehrer an der Handelsakademie Baden 1986 endgültig seine berufliche Heimat wurden. Ab 1991 fungierte er als Ressortleiter für Kunst und Medien, 1998 folgte die Ernennung zum Chef vom Dienst. Im Jahr 2005 wurde Jorda zum Chefredakteur-Stellvertreter bestellt, 2011 erhielt er den Berufstitel Professor.

Autor zahlreicher Bücher

Neben seiner journalistischen Tätigkeit war Jorda auch Autor zahlreicher Bücher wie „Italienische Spuren“ (2011). Weiters stammen die Libretti zur Kinderoper „Die schöne Wassilissa“ (2009) und zum Märchenmusical „Aschenputtel“ (2013) von ihm.
„Mit Thomas Jorda verliert Niederösterreich einen weit über die Grenzen unseres Landes hinaus anerkannten Kulturjournalisten“, hob Mikl-Leitner hervor. Der gebürtige Wiener habe sich durch seine Kreativität, sein Kulturverständnis und seinen wachen Verstand ganz besonders ausgezeichnet und stets mit viel Kompetenz und Feingefühl recherchiert. „Über seine pointierten und fundierten Ansagen hat man sich gefreut oder geärgert – aber man hat sie immer geschätzt“, betonte die Landeschefin.

APA/red

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