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Kultur der Lockerheit

Sie sind Popstars der Wirtschaft, die junge Jobsuchende magisch anziehen. Start-ups stehen für Innovation, flache Hierarchien und ein spezielles Betriebsklima. Trotzdem bieten Newcomer nicht immer nur eine heile Karrierewelt.
© Aleksandra Chornobab

Ihre Türklinken dürften rasch Abnutzungserscheinungen aufweisen. In den Büros von Start-ups werden zahlreiche Personen vorstellig. Investoren, Consulter, leicht nervöse Banker, die Kreditnehmer besuchen – aber auch eine Menge Personen auf Stellensuche. Vor allem jüngere Zielgruppen zeigen sich fasziniert von solchen modernen Popstars der Arbeitswelt. Dort verursacht möglicher Fachkräftemangel nur ein wissendes Lächeln. Vor den Job-Bühnen jener Spezies warten oft lange Schlangen sehnsüchtig auf ein Ja-Wort.

Was eine Verschiebung beruflicher Werte aufzeigt. Früher klopften Talente mit Vorliebe an die Tore von Big Playern – heute stapeln sich Impulsbewerbungen auf Schreibtischen der Newcomer. Obwohl Neugründungen beileibe keine neue Erfindung darstellen, ist ihre öffentliche Reputation überdurchschnittlich gestiegen. Verantwortlich zeichnet in hohem Maß das Internet. Der Aufstieg der „New Economy“ wurde begleitet von zahllosen frischen Geschäftsmodellen zwischen Innovation und Irritation, gebaut auf der grünen Wiese von jungen Enthusiasten. Eine omnipräsente Digitalisierung hat ihre Popularität noch einmal angeheizt und den Start-ups endgültig ökonomischen Kultstatus beschert…

 

Von Christian Prenger

 

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