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Kritik an Überwachung sicherer Kommunikationskanäle

Der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT kritisiert die jüngste EU-Verordnung.
© Pixabay

Bei der UBIT zeichnen sich Bedenken wegen Massenüberwachung und Datenmissbrauch ab.

Der Fachverband UBIT ist durch die Pegasus-Affäre und die neueste EU-Verordnung zur Verschlüsselungsumgehung höchst alarmiert. „Eine solche Hintertür gefährdet die Sicherheit von sicherer Technologie und die Pegasus-Überwachungssoftware zeigt das enorme Gefahrenpotenzial: willkürliche Massenüberwachung von Millionen unschuldiger Menschen. Die geplante legale Umgehung der Verschlüsselung wird vor allem dem Missbrauch von Persönlichkeitsrechten und Betriebsgeheimnissen Tür und Tor öffnen und ist für Cyberkriminelle ein gefundenes Fressen“, so Alfred Harl, Obmann des Fachverbands.

In der jährlichen Umfrage des UBIT stellt sich heraus, dass rund 70 Prozent der IT-Betriebe einem möglichen Zugriff der EU auf verschlüsselte Daten ablehnend gegenüber zu stehen. „Sichere Softwarelösung unsicher zu machen bringt niemandem etwas. Einerseits wird massiv in unser demokratisches Recht der privaten Kommunikation eingegriffen. Andererseits treibt sie tatsächliche Kriminelle dazu, andere, schwieriger zu überwachende Kanäle zu nutzen“, kritisiert Harl.

 

PA/Red.

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